Dia (Insel)

Dia (griechisch Δία auch Ντία (f. sg.)) ist eine unbewohnte griechische Insel nördlich Kretas. Sie gehört zum Gemeindebezirk Gouves der Gemeinde Chersonisos.

Die Insel Dia liegt im Kretischen Meer (Κρητικό Πέλαγος), nördlich des Golfs von Iraklio (Κόλπος του Ηρακλείου), etwa 12 km von Iraklio, der größten Stadt Kretas entfernt. Die durchschnittliche Länge in Ost-West-Richtung beträgt etwa 5 km und in Nord-Süd-Richtung etwa 3 km. Mit einer Fläche von etwa 11,9 km² ist Dia nach Gavdos die zweitgrößte der etwa 90 um Kreta gelegenen Inseln und kleinsten Inselchen. Die höchste Erhebung Mavromouri (Μαυρομούρι) der mäßig bergigen Insel erreicht eine Höhe von 268 m. An der Nord- und Ostküste gibt es Steilküsten. Die Linie der Südküste ist von vier Buchten durchsetzt: Agios Georgios im Westen, dann Kapari, Panagia und schließlich Agrilia im Osten. Die kleine Felseninsel Glaronisi (auch Petalida) liegt etwa 1,5 km westlich und Paximadi 3,1 km östlich der Hauptinsel.

Aufgrund noch nicht erfolgter archäologischer Erforschungen können keine Aussagen über die erste Besiedlung gemacht werden. Jedoch spielte Dia seit Alters her als Orientierungspunkt eine wichtige Rolle für die Navigation im Kretischen Meer, besonders von der minoischen Zeit bis zum Mittelalter. Den frühen Seefahrern boten die vier Buchten an der Südseite gute Ankermöglichkeiten und Schutz vor den vorherrschenden Winden aus nördlichen Richtungen. In der antiken Literatur wird die Insel mehrfach erwähnt.

In der Agios Georgios-Bucht im Südwesten entdeckte Mitte der 1970er Jahre der französische Meeresforscher Jacques-Yves Cousteau einen minoischen Hafen mit Siedlung.

Einen Kriegshafen und ein Wrack aus byzantinischer Zeit konnten unter der Leitung der Unterwasserarchäologin Elpida Hadjidaki-Marder nachgewiesen werden. Vermutlich diente der Hafen dem byzantinischen Kaiser Nikephoros II. Phokas 960 n. Chr. als Basis der Rückeroberung Candias von den Sarazenen, die Kreta ab 826 erobert hatten.

Während der venezianischen Zeit war die Insel unter dem Namen Standia bekannt, die geschützten Buchten im Osten wurden bis ins 19. Jahrhundert als Handelshafen, anstelle des zu kleinen und flachen Hafens von Candia (heute Iraklio), für große Handelsschiffe benutzt. Um die Eroberung der Stadt Iraklio durch das Osmanische Reich im 17. Jahrhundert abzuwenden, diente sie der Republik Venedig unter der Führung von Francesco Morosini und ihren Verbündeten als Stützpunkt.

Die Insel steht seit 1938 unter Verwaltung der griechischen Forstbehörde. Sie hat im Westteil der Insel ein ständig bewirtschaftetes Verwaltungsgebäude errichtet sowie mehrere Bungalows. Eine Piste führt von der im Westen gelegenen Bucht Agios Georgios in den Norden der Insel und endet an der Bucht Agrilia im Osten.

Heute werden von Iraklio in der Hauptsaison Badeausflüge in die Agios Georgios-Bucht, wo sich auch eine Taverne befindet, sowie Tauchausflüge in die Agrilia-Bucht angeboten.

Die Insel besteht aus Kalkgestein der Tripolitza-Serie. Das Bild der Vegetation der Insel ist durch die Nähe der Großstadt Iraklio, die jahrhundertelange intensive Nutzung der Insel und das Aussetzen von Wildkaninchen als Jagdwild und von Wildziegen aus Naturschutzgründen geprägt. Das Landschaftsbild der Insel wird von durch die Kleininsel-Lage und Kaninchenbeweidung in der Artenzusammensetzung bestimmter, artenarmer Phrygana geprägt, deren dominante Art die Dornige Bibernelle (Sarcopoterium spinosum) ist. In den westlichen Inselteilen kommen locker stehende, niedrige Mastixsträucher (Pistacia lentiscus) dazu und bilden ein etwas weiter fortgeschrittenes Sukzessionsstadium. Vielfältiger sind die kleinen, in die Buchten der Südküste mündenden Schluchten, auf deren Talgrund eine artenreichere Phrygana mit Thymbra-Bergminze (Satureja thymbra) und Griechischem Dost siedelt. Die umgebenden Steilhänge und Felswände tragen eine endemitenreiche Felsvegetation. Einige durch Feldsteinmauern begrenzte Ackerparzellen werden noch bewirtschaftet.

Bislang wurden 166 Farn- und Samenpflanzen-Arten auf Dia und den benachbarten Kleininseln gefunden. Nach aktuellem Kenntnisstand gibt es auf der Insel eine endemische Art, den mit dem Herbst-Blaustern verwandten, aber viel größeren und polyploiden Prospero talosii. Carlina diae ist von Dia beschrieben worden, wurde später aber auch auf den Dionysaden und dem kretischen Festland gefunden. Als auf den Ägäischen Inseln weiter verbreitete, auf dem kretischen Festland aber fehlende Kleininsel-Spezialisten kommen Atriplex recurva, Lavatera arborea (nur auf Glaronisi) mcm taschen sale, Muscari dionysicum und Trigonella rechingeri auf Dia vor. Eine größere Anzahl kretischer Endemiten hat die Insel erreicht, unter denen die Felsbewohner Asperula tournefortii, Petromarula pinnata, Staehelina petiolata und Verbascum arcturus sowie die einjährige, auch auf dem Festland seltene Phrygana-Bewohnerin Campanula creutzburgii beachtenswert sind. Weitere bemerkenswerte Arten sind das auf Kreta und umliegenden Inseln seltene Bellium minutum, die nach Öffnung des Suez-Kanals vom Roten Meer ins Mittelmeer eingewanderte und vor den Küsten der Insel gefundene Meerwasserpflanze Halophila stipulacea und die auf Dia ihren regionalen Vorkommensschwerpunkt besitzende Ononis mitissima.

Um das Überleben der auf dem kretischen Festland stark bedrohten Kretischen Wildziegen zu sichern, wurden 1958 Tiere auf der Insel ausgesetzt. Die Tiere verursachten massive Schäden an der Inselflora, vor allem an Carlina diae, weshalb schon früh gefordert wurde, die Ziegen wieder von der Insel zu entfernen. Von der Forstverwaltung wurde ein Zaun quer über die Insel gezogen, der die Tiere vom westlichen Inseldrittel aussperrt und nur durch ein Tor an der Inselpiste passierbar ist. Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass sich unter diesen Tieren Einkreuzungen mit Hausziegen befinden. Deshalb hat die Forstbehörde beschlossen, alle Ziegen von der Insel zu nehmen. Trotz der ungelösten Schutzzielkonflikte wird beabsichtigt, nach einer Regenerationsphase für die Vegetation wieder reinrassige Kretische Wildziegen anzusiedeln.

Bereits Sieber, der die Insel Dia vom 7. bis zum 9. Januar 1817 besuchte, berichtet von den Wildkaninchen der Insel, die diese in großer Zahl bevölkern. Es kann angenommen werden, dass die Tiere im 18. Jahrhundert oder früher als Jagdwild auf Dia ausgesetzt wurden. Die Kaninchen der Insel Dia wurde im Jahre 1905 als eigene, endemische Unterart (Oryctolagus cuniculus cnossius) beschrieben. Der taxonomische Status dieser Unterart wird allerdings angezweifelt.

Daneben existiert auf Dia eine Population der Kretischen-Mauereidechse (Podarcis cretensis). Die Art ist auf der nationalen Roten Liste als gefährdet (VU – Vulnerable) und auf der Internationalen als stark gefährdet (EN – Endangered) eingestuft.

Die Griechische Vogelschutzorganisation (Ελληνική Ορνιθολογική Εταιρεία), Partner von BirdLife International, zählt Dia zu den zehn wichtigsten Vogelschutzgebieten Griechenlands, da Eleonorenfalken die Insel jährlich als Brutgebiet aufsuchen. Die vom Aussterben (CR – Critically Endangered) bedrohte Mittelmeer-Mönchsrobbe hat ihren Lebensraum in den Gewässern um die Insel.

Dia wurde ins Natura-2000-Netz der Europäischen Union als GR 4310003 Dia Island (Νήσος Δία) integriert und Teile davon zugleich als IBA („Important Bird Area“)-Gebiet GR 189 Dia Island (Νήσος Δία) eingestuft.

Crete / Κρήτη, Eastern Part 2, Touring Map, 1:100.000 (Karte). Harms ic Verlag, 1997, ISBN 3-927468-17-7.

Natriumaurothiomalat

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Die Synthese der Verbindung erfolgt durch Umsetzung von Gold(I)-iodid mit Mercaptobernsteinsäure in Gegenwart von Natronlauge.

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Natriumaurothiomalat ist in Deutschland und der Schweiz unter dem Namen Tauredon im Handel erhältlich.

Karl Dobnigg

Karl Dobnigg (* 13. Mai 1949 in Seiz) ist ein österreichischer Politiker (SPÖ) und Betriebsrat. Dobnigg war von 1999 bis 2008 Abgeordneter zum österreichischen Nationalrat und ist seit 2005 Bürgermeister von Kammern im Liesingtal

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Karl Dobnigg besuchte von 1955 bis 1959 die Volksschule in Seiz und im Anschluss bis 1963 die Hauptschule in Mautern. Er erlernte danach den Beruf des Maschinenschlossers und beendete 1967 die Berufsschule. Danach leistete er zwischen 1968 und 1969 seinen Präsenzdienst ab. Er arbeitete ab 1967 als Schlosser im Hüttenwerk Donawitz und wurde 1969 Lehrlingsausbildner bzw. Lehrmeister im Hüttenwerk Donawitz (bis 1988). 1971 bis 1974 absolvierte er die Werkmeisterschule für Berufstätige. Zwischen 1988 und 2000 war Dobnigg freigestellter Angestelltenbetriebsrat, seit dem Jahr 2000 ist er freigestellter Betriebsratsvorsitzender der Angestellten der voestalpine in Donawitz.

Karl Dobnigg war zwischen 1975 und 1980 Gemeinderat von Kammern im Liesingtal und danach bis 2000 Gemeindekassier. Er übte zwischen 2000 und 2005 das Amt des Vizebürgermeisters von Kammern aus und ist seit 2005 Bürgermeister der Gemeinde. Seit 1976 ist er zudem Ortsparteivorsitzender der SPÖ Kammern mcm taschen sale.

Nach den Nationalratswahlen 1999 zog Dobnigg am 29. Oktober 1999 in den Nationalrat ein. Er vertrat die SPÖ bis zum 27. Oktober 2008 im Nationalrat.

Karl Dobnigg ist verheiratet und hat einen Sohn und eine Tochter.

Dominic Moore

Dominic Moore (* 3. August 1980 in Thornhill, Ontario) ist ein kanadischer Eishockeyspieler, der seit Juli 2013 bei den New York Rangers aus der National Hockey League unter Vertrag steht. Sein Bruder Steve war von 2001 bis 2004 ebenfalls professioneller Eishockeyspieler.

Der 1,83 m große Center spielte während seiner Collegezeit für das Team der Harvard University in der ECAC Hockey, einer Liga im Spielbetrieb der NCAA, bevor er beim NHL Entry Draft 2000 als insgesamt 95. in der dritten Runde von den New York Rangers ausgewählt wurde.

Nach dem Ende seiner Studienzeit wechselte der Linksschütze schließlich in die Organisation der Rangers, wo er zunächst beim Farmteam Hartford Wolf Pack in der American Hockey League eingesetzt wurde. Bereits bei seinem NHL-Debüt für die New York Rangers am 1. November 2003 gegen die Montreal Canadiens erzielte Moore drei Assists, womit er nach George Allen erst der zweite Ranger war, der in seinem ersten Spiel in der höchsten nordamerikanischen Profiliga drei Scorerpunkte erzielen konnte. Allen hatte dieses Kunststück 1938 geschafft. Dennoch verbrachte Dominic Moore die meiste Zeit beim Hartford Wolf Pack, für die er auch während des NHL-Lockouts in der Saison 2004/05 auf dem Eis stand.

Nach dem Lockout gehörte der Kanadier zum Stammkader der NY Rangers, die ihn jedoch 2006 zu den Pittsburgh Penguins transferierten. Noch während der Spielzeit gaben diese ihn allerdings für einen Drittrunden-Draftpick an die Minnesota Wild weiter. Am 11. Januar 2008 wurde Moore schließlich von den Toronto Maple Leafs verpflichtet, bei denen er allerdings nur ein Jahr unter Vertrag stand. Während der Saison 2008/09, im März 2009, wurde er an die Buffalo Sabres abgegeben. Dort beendete er die Spielzeit, allerdings verlängerten die Sabres seinen Vertrag nicht. Kurz vor Beginn der Spielzeit 2009/10 nahmen schließlich die Florida Panthers den Stürmer unter Vertrag. Da er die in ihn gesetzten Erwartungen nicht erfüllen konnte, transferierten sie ihn Mitte Februar 2010 für einen Draftpick zu den Montréal Canadiens.

Ab Juli 2010 stand er bei den Tampa Bay Lightning unter Vertrag. Bei den Lightning spielte der Center erstmals nach vier Spielzeiten wieder eine Saison bei einem Team durch. Mit seinem Team schaffte er den Einzug in das Finale der Eastern Conference und schied dort gegen die Boston Bruins aus. Am 16. Februar 2012 transferierten ihn die Bolts gemeinsam mit einem Siebtrunden-Wahlrecht im NHL Entry Draft 2012 im Austausch für ein Zweitrunden-Wahlrecht im NHL Entry Draft 2012 zu den San Jose Sharks.

Die Saison Saison 2012/13 spiele er nicht, da seine Frau Katie vor Saisonbeginn an Leberkrebs erkrankte und daran am 7. Januar 2013 verstarb. Im Juli 2013 unterzeichnete er einen Einjahresvertrag bei den New York Rangers, mit denen er in der Saison 2013/14 das Stanley-Cup-Finale erreichte und dort an den Los Angeles Kings scheiterte. Nach der Saison wurde ihm die Bill Masterton Memorial Trophy verliehen; man ehrte damit seinen Einsatz für seine erkrankte Frau sowie die Gründung einer Stiftung für Krebspatienten nach ihrem Tod.

Stand: Ende der Saison 2015/16

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = absolvierte Spiele; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = erhaltene Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz; PP = erzielte Überzahltore; SH = erzielte Unterzahltore; GW = erzielte Siegtore; 1 Play-downs/Relegation)

Torhüter: Magnus Hellberg | Henrik Lundqvist | Antti Raanta 
Verteidiger: Dan Boyle | Adam Clendening | Daniel Girardi (A) | Nick Holden | Kevin Klein | Ryan McDonagh (C) | Dylan McIlrath | Marc Staal (A) 
Angreifer: Jesper Fast | Nathan Gerbe | Tanner Glass | Michael Grabner | Kevin Hayes | Josh Jooris | Chris Kreider | Oscar Lindberg | J. T

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. Miller | Dominic Moore | Rick Nash | Derek Stepan (A) | Mika Zibanejad | Mats Zuccarello 
Cheftrainer: Alain Vigneault  Assistenztrainer: Scott Arniel | Ulf Samuelsson | Darryl Williams   General Manager: Jeff Gorton

1968 Provost | 1969 Hampson | 1970 Martin | 1971 Ratelle | 1972 Clarke | 1973 MacDonald | 1974 Richard | 1975 Luce | 1976&nbsp mcm taschen sale;Gilbert | 1977 Westfall | 1978 Goring | 1979 Savard | 1980 MacAdam | 1981 Dunlop | 1982 Resch | 1983 McDonald | 1984 Park | 1985 Hedberg | 1986 Simmer | 1987 Jarvis | 1988 Bourne | 1989 Kerr | 1990 Kluzak | 1991 Taylor | 1992 Fitzpatrick | 1993 Lemieux | 1994 Neely | 1995 LaFontaine | 1996 Roberts | 1997 Granato | 1998 McLennan | 1999 Cullen | 2000 Daneyko | 2001 Graves | 2002 Koivu | 2003 Yzerman | 2004 Berard | 2005 – | 2006 Selänne | 2007 Kessel | 2008 Blake | 2009 Sullivan | 2010 Théodore | 2011 Laperrière | 2012 Pacioretty | 2013 Harding | 2014 Moore | 2015 Dubnyk | 2016 Jágr

Danilo Rea

Danilo Rea (* 1957 in Vicenza) ist ein italienischer Pianist des Jazz und der Popmusik.

Rea lebte seit seiner Kindheit in Rom, wo er auch am Konservatorium Santa Cecilia Klavier studierte. Sein Debüt als Jazzpianist hatte er 1975 im „Trio di Roma“ von Roberto Gatto. Er spielte auch in weiteren Gruppen von Gatto, so in den 1980er Jahren in der erfolgreichen Band „Lingomania“ und war auf dessen Alben „Notes“ von 1986 und (im Duo) „Improvvisi“ von 1989. Auch noch 2007 tritt er im Trio mit Gatto auf. Im selben Jahr 1989 beteiligte er sich an der Aufführung des „Requiem per Pier Paolo Pasolini“ von Roberto De Simone im Theater von San Carlo in Neapel. Als Jazzmusiker spielte er auch mit Musikern wie Chet Baker, Lee Konitz, Phil Woods, Kenny Wheeler, John Scofield und Joe Lovano. In den 1990ern spielte er in der Gruppe „Doctor 3“, deren Album „The Tales of Doctor 3“ 1998 als bestes italienisches Jazzalbum ausgezeichnet wurde mcm taschen sale, und auch das Folgealbum der Band „The songs remain the same“ wurde 1999 ausgezeichnet.

Danilo Rea spielt nicht nur Jazz

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, sondern ist auch in der Popmusik aktiv und begleitete Sänger wie Mina, Claudio Baglioni und Pino Daniele.

2007 beteiligte er sich (u.a. mit Furio Di Castri und Gianluca Petrella) an der Aufführung von „Uomini in frac“ der Pop-Jazz Gruppe „Avion Travel“. In seiner Solo CD „Lirico“ (Egea Records 2007) interpretiert er Opernmelodien etwa von Giacomo Puccini. 2001 entstand im Duo mit Flavio Boltro das Album Opera (ACT, 2011).

2004 erhielt er den Django d’Or (Italien) als „Etablierter Musiker“.

Roy Smeck

Roy Smeck (* 6 mcm taschen sale. Februar 1900 in Reading, Pennsylvania; † 5. April 1994 in New York City, NY) war ein US-amerikanischer Gitarrist, der vor allem im Bereich der Hawaiimusik erfolgreich war. Sein Beiname war The Wizard Of The Strings („Hexenmeister der Saiten“).

Seine Karriere nahm Anfang der 1920er-Jahre ihren Lauf, als er für die Warner Bros. Records einige Platten aufnahm. Später erschien er dann auch in einigen Spielfilmen der Warner Bros. Pictures. Neben seinen erfolgreichen Soloaufnahmen, die eine Mischung aus Jazz, Hillbilly und Hawaiian-Musik darstellten, arbeitete er des Öfteren mit den Country-Sängern Vernon Dalhart und Carson Robison zusammen. Anfang der 1930er-Jahre gründete er dann seine eigene Band, das Vita Trio. Zudem spielte er auf der ganzen Welt und trat bei der Amtseinführung Franklin D. Roosevelts auf. Er begann Sachbücher über das Spielen von Ukulele, Banjo und Steel Guitar zu veröffentlichen. Später begann er dann auch im Fernsehen aufzutreten, unter anderem in der Ed Sullivan Show.

In seiner langjährigen Karriere nahm Smeck mehr als 500 Platten auf, unter anderem für Victor Records und RCA Victor, Edison Records, Columbia Records und Decca Records. In den 1970er-Jahren erlangte er durch Wiederveröffentlichungen neue Popularität.

Roy Smeck verstarb am 5. April 1994 im Alter von 94 Jahren in New York. Er wurde 2001 postum in die Banjo Hall of Fame sowie in die Ukulele Hall of Fame aufgenommen.

1985 wurde ein Dokumentar-Kurzfilm über ihn mit dem Titel The Wizard of the Strings gedreht.

Meine Reise zu Chaplin

Meine Reise zu Chaplin. Ein Encore ist eine autobiographische Erzählung von Patrick Roth aus dem Jahr 1997.

Die in der literarischen Tradition des Künstlerromans stehende Erzählung handelt von der inneren Verbundenheit des Protagonisten, eines Filmstudenten, mit Charles Chaplin und seiner Kunst. Die große Faszination, die das Filmgenie auf den jungen Mann ausübt, manifestiert sich in der „Reise zu Chaplin“ am Neujahrstag 1976. Sie wird rückblickend mit dem Ziel rekonstruiert, Erkenntnis aus den Wirkungen Chaplins auf das eigene Leben zu ziehen.

Die Erzählung setzt in medias res, der ersten Begegnung des Fünfjährigen mit Chaplin, ein. Die zerkratzten Schwarzweiß-Bilder, die der fieberkranke Junge im Fernseher sieht, zeigen einen unglaublich schnellen, komischen Strolch, der unentwegt Streiche spielt – einen, mit dem das Kind sich identifizieren kann: „Der Kleine […] weigerte sich schon in seinem ersten öffentlich gezeigten Streifen, Kid Auto Races in Venice, der Kamera aus dem Weg zu gehen, verkratzte uns kräftig das Glas, hinter dem wir saßen und glotzten, und sagte damit: ‚Ja, schaut her! Her zu mir! Wie ich die Kurve kratze! Beißt euch durch! Hinterlaßt Spuren!‘“.

Die zweite Begegnung ereignet sich unter dem Eindruck des Films Doktor Schiwago, den der Dreizehnjährige in einem Karlsruher Kino sieht. Am nächsten Tag fällt sein Blick auf eine Mitschülerin, die Geraldine Chaplin ähnlich sieht: Chaplins Tochter spielte im Film die verlassene Ehefrau und hatte das Mitgefühl des Heranwachsenden erregt. Das Bild ihres Doubles auf dem Schulhof „stößt“ mit Macht in den Jungen, der sich Hals über Kopf in das Mädchen verliebt. Die Episode erinnert den Erzähler an die amerikanische Redensart „she sends me“, die das Sich-Verlieben ins sinnträchtige Bild der Reise fasst: „[…] der ‚Gesandte‘, dieser reisend Liebende, dient immer. Dient – ohne’s zu wissen – dem Gott, Eros, dem alles Lieben, alles Fragen gilt. Dem daher alle großen Reisen gelten. He sends you.“

Die dritte Begegnung ereignet sich in Freiburg, zu Beginn der siebziger Jahre. Der Gymnasiast ist zum Studenten gereift, der nach einer Theaterprobe in der Wohnung seiner amerikanischen Anglistik-Dozentin zufällig auf ein Chaplin-Plakat stößt. Chaplin erscheint als Tramp auf einer Quai-Treppe mit einer Blume in der Hand sitzend. Das Poster ist an der Tür angebracht, hinter der sich die Antragsformulare für das Auslandsstipendium befinden. Sie werden noch in der Nacht ausgefüllt und abgeschickt.

Schauplatz der Handlung ist Los Angeles. Der mit einem Stipendium ausgestattete Student belegt an der Filmschule der Universität Kurse. Seine Hauptbeschäftigung ist es, „silent movies“ nach eigenem Drehbuch anzufertigen. Story und Charaktere sind nebensächlich; was zählt, ist allein die Formsprache, die von Regisseuren wie Eisenstein, Welles, Hitchcock, Sternberg, Ray, Peckinpah und Kurosawa angeeignet wird: „Alles war Form. Wir waren im Form-Rausch. Kamerawinkel, Tiefenschärfe, Beleuchtung, Bildkomposition und Ausschnitt, Bewegung der Kamera zum Schauspieler, des Schauspielers zur Kamera. Sonst hatten wir Augen für nichts.“

Die vierte Begegnung widerfährt dem filmverrückten Studenten in einem kleinen Programmkino namens „Encore“. In dem auf alte Filme spezialisierten „Revival-House“ sieht er zum ersten Mal Lichter der Großstadt (City Lights, 1931). Insbesondere die Schlusssequenz, die das Erkennen von Blumenmädchen und Tramp ins Bild setzt, rührt ihn zu Tränen. „Ich […] wußte nicht, wie der Film gemacht war. War glücklich, so hilflos zu sein. Alles Suchen nach Form war wie weggesprengt. Das Unnachahmliche konnte nur angestaunt werden.“ Noch am selben Abend sucht er die Wirkungsstätten Chaplins in Los Angeles auf und fasst den Plan, ihn zu besuchen.

Am Neujahrstag 1976 sitzt der junge Mann im Zug nach Vevey und verfasst während der Fahrt einen Brief an Chaplin, in dem er von „City Lights“ berichtet. Der Film sei ihm eine „shell of all emotions“, die seine Wahrnehmung grundlegend verändert habe. Ein Taxi bringt den Reisenden zum oberhalb gelegenen Anwesen Chaplins. Der dem Alkohol ergebene Fahrer erinnert den Erzähler an den Typus des Trunkenbolds, eine von Chaplins Standardrollen. Auch die örtliche Kirche, die dem Heiligen Sankt Martin, dem Schutzpatron der Trinker, geweiht ist, enthält eine unterschwellige Referenz an den heidnischen Dionysos-Kult, die „Vinalien“, die im Mittelalter durch den Festtag des Heiligen Martin ersetzt wurden. In Chaplin, der sich gern als Pan stilisierte, scheint das heidnische Erbe noch lebendig.

Vor dem Anwesen angelangt stellt sich die Frage des Zugangs. Chaplins Haus liegt hinter einem schmiedeeisernen Tor von hohen Hecken umzäunt. Einen Briefkasten, der das weiße Kuvert des jungen Mannes aufnehmen könnte, gibt es nicht. An der Schwelle zu Chaplins Reich untätig verharrend gibt sich der Reisende seinen Phantasien und Reflexionen hin. Das Motiv des „tränenfleckigen Briefs“ kommt in den Sinn; es ist aus dem Lateinunterricht noch geläufig, war im „Stowasser“ in der Zeile „Littera lituras habet“ gegenwärtig. Aus seinen Gedanken über die von Tränen „sichtbar unsichtbar“ gemachten Worte der Briefschreiberin Ovids erwachend, erkennt der Reisende das Tor zu Chaplin plötzlich offen. Vorbei am angeketteten, bellenden Hund führt sein Weg in einem großen Bogen zum Hauptportal. Am Lieferanteneingang gelingt es, den Brief abzugeben. Chaplins Bedienstete entlässt den „Boten“ mit der Zusage, das Kuvert persönlich zu überreichen und verspricht, den jungen Mann noch einmal zu empfangen, ihm die Antwort Chaplins mitzuteilen.

Den Brief bei seinem Adressaten wissend mutet die Welt nicht mehr fremd an. Die Zeit des Wartens zu überbrücken begibt sich der junge Mann in den nahe gelegenen Wald. Im Mittelpunkt seines Nachdenkens steht die Frage nach dem Grund der „unmäßigen“ Chaplin-Begeisterung. Ein Gedankenspiel nach der Art eines geistigen Exerzitiums kommt auf. Insofern man die Perspektive der Todesstunde einnimmt und alles „vom Ende her“ sieht, lässt sich das Wichtige vom Unwichtigen unterscheiden. In der Imagination des jungen Mannes liegt Chaplin auf dem Totenbett und lässt sein Leben noch einmal Revue passieren. Kein einziger Film hat vor seinem harten Urteil Bestand. Als auch City Lights die Weisung „Verbrennen!“ ereilt, greift der junge Mann ein, kämpft um den geliebten Film und rettet ihn vor der sicheren Vernichtung.

Die Einsicht, dass unter allen Dingen mcm taschen sale, die Chaplin je hervorgebracht hat, City Lights das Wertvollste darstellt, ist Anlass einer eingehenden Analyse mit dem Ergebnis, dass die letzte Sequenz, die Wiederbegegnung der ehemals blinden Blumenverkäuferin mit dem Tramp, die „Essenz“ enthält. Wie Chaplin die Wiedererkennung mit den Mitteln des Films gestaltet, darin liegt sein Rang als großer Künstler. Während der junge Mann durch den Wald spaziert, vergegenwärtigt er sich noch einmal die Schlussszene. Der Erzähler führt das einst Gesehene so in poetische Sprache, dass „Dichtung zum Film wird und der Leser den Text vor seinem inneren Auge zu sehen beginnt“.

Chaplin, so die grundlegende Erkenntnis des Erzählers, treibt in City Lights die filmischen Mittel an eine Grenze und „verneint“ sein eigenes Medium: Er lässt etwas, das man nicht sehen kann, sichtbar werden. Dieses „Etwas“ ist ein Größeres, das die sichtbare Realität übersteigt. Chaplin ist im Besitz des Geheimnisses der Sichtbarmachung des Nicht-Sichtbaren, er hat mit jener Szene den „heiligste[n] Moment der Filmgeschichte“ geschaffen. Das Erkennen des Blumenverkäuferin ist kein ‚sehendes Sehen‘, sondern ein ‚fühlendes Sehen‘ – es kommt aus der Tiefe des Instinkts. Wen sie vor sich hat, realisiert sie erst, als ihre Hand die seine berührt und (wie im Zustand der Blindheit) den Ärmel des Jacketts abtastet hoch zum Revers, in das sie einst die Blume geflochten hat mcm taschen sale.

„Hier ist etwas. Die Hände. Die wir nicht ‚fühlen‘ können. Das „Fühlen“, das wir nicht sehen können – und doch kam’s aus dem Sehen. / Wir „sahen“: etwas sprang über. Unsichtbar. Das ist der Moment. Dieser: des Haltens, Gehaltenwerdens, Erkennens. / Und was erkennen wir im Halten, Halten der Hände? Den Anderen. Erkennen, was nicht zu sehen war. Auch im Film nicht. Denn das ist die Kunst: Im höchsten Moment verneint sie ihre eigenen Mittel, gibt auf – und geht damit übers Ziel. Der Film spricht dann: Ich bin blind. Als wäre bruchsekundenlang die Blindheit des Mädchens, ihr Unvermögen zu sehen, übergesprungen auf uns. Als hätte dieser Moment der Blindheit sehend gemacht.“

Auf dem Rückweg zum Anwesen bemerkt der junge Mann einen weißen Wagen, der das Grundstück verlässt und sieht sich am Ende all seiner Hoffnungen. In diesem Moment des „umsonst“ erkennt er die Torflügel noch einmal offen und überschreitet wenig später die Schwelle ins Haus. Er erfährt, dass Oona Chaplin ihrem Mann den Brief vorgelesen und dieser vor Rührung geweint habe. Der Briefschreiber stellt sich vor, wie seine Worte durch die Stimme der Frau verlebendigt in Chaplins Ohr und weiter ins Gehirn dringen und eine Vorstellung von ihm hervorrufen. Das Ziel der Reise, „gleichzeitig mit ihm zu sein“ ist erreicht, die Geschichte aber noch nicht zu Ende. Ein Kuvert liegt auf dem Tisch, darin eine private Photographie Chaplins mit einer handschriftlichen Dankbezeugung.

Eine letzte Phantasie kommt auf, darin betritt der junge Mann das Zimmer Chaplins. Der Greis schläft in einem Sessel am Fenster, auf seinen Knien liegen die ausgepackten Flügel seines Mädchens, eine Anspielung auf Chaplins letztes Filmprojekt. Der friedlich Schlafende erscheint dem jungen Mann als Urvater und „Artifex“ mit den Hörnern Pans. Das letzte Bild der Erzählung zeigt den Reisenden „unwürdig glücklich“ an der Seite des Butlers in Chaplins Wagen auf dem Weg zurück zum Bahnhof. Auf Chaplins Sitz hält er dessen Bild auf dem Knie.

Meine Reise zu Chaplin ist eine autobiographische Ich-Erzählung in fünf Kapiteln. Dem Untertitel „Ein Encore“ (frz.: noch einmal; engl.: Zugabe) entsprechend wird die Geschichte des Filmstudenten aus der Rückschau und im epischen Präteritum erzählt. Die Ereignisse entfalten sich chronologisch in Stationen. Die Chronologie wird an zwei Stellen mittels Rückblenden durchbrochen: in der Erinnerung an die Lektüre von Chaplins Autobiographie (S. 27–28), und in der Erinnerung an die Meldung von Chaplins Tod zwei Jahre nach dem Besuch in Vevey (S. 29–30). Die Gliederung der Erzählabschnitte orientiert sich in Kapitel 1 und 2 am Lebensalter des Protagonisten (der Fünfjährige, der Dreizehnjährige, der Student); in Kapitel 3 bis 5 an der räumlichen Annäherung des Filmstudenten an sein Idol: vor dem Tor, am Lieferanteneingang, im nahegelegenen Wald, in Chaplins Haus, in der Waschküche, in Chaplins Wagen.

Erzähler und Protagonist sind aufgrund der autobiographischen Fundierung des Erzählten identisch; sie sind zugleich unterschieden, insofern rückblickend erzählt wird. Der Text weist zwei Zeitebenen auf: 1.) die Zeit, in der die Geschichte hauptsächlich spielt, das Jahr 1976; und 2.) die Zeit, in der die Geschichte geschrieben ist, das Jahr 1997. Die Zeitangaben lassen sich aus dem Text erschließen. Zum Beispiel äußert der Erzähler über seine erste Zeit in Los Angeles: „Zweiundzwanzig Jahre ist das jetzt her.“ (S. 21)

Die Erzählillusion wird wiederkehrend durchbrochen, z. B. „Würde jetzt mündlich erzählt, dann stünde ich spätestens an dieser Stelle auf“ (S. 31). Besonders spürbar wird die Gegenwart des Erzählers in Kapitel 4, wenn eine Episode aus dem persönlichen Alltag in Los Angeles die Erläuterungen zu „City Lights“ abschließend ergänzt (S. 64–66). Insofern die Geschichte aus der Innensicht erzählt ist, überlagern sich erlebendes und erzählendes Ich – mit dem Effekt, dass die Sichtweise des reifen Mannes von der des Filmstudenten (und vice versa) kaum voneinander zu trennen sind.

Viele Details aus dem Leben des 22-jährigen Filmstudenten korrespondieren mit der Biographie des Autors:

Strukturmodell der Erzählung bildet der aus der Romantik bekannte Topos der Fahrt des Schülers zum verehrten Meister. Das zugrunde liegende Erzählprinzip der Quest impliziert Individuation, das Sich-Bewusstwerden des eigenen Auftrags. Dem mythologischen Grundschema entsprechend weist die Erzählung typische Märchenmotive auf: die Schwelle, das Tor, der Wächter, der Brief, der unwegsame Wald. Sie gehören zum Bildfeld der Initiation. Weiterhin strukturieren mythologische Motive die Erzählung und verleihen ihr eine universelle, archetypische Dimension:

Angespielt wird u. a. auf

Die Erzählung steckt voller Filmverweisungen, insbesondere auf die Filme Chaplins aus der gesamten Schaffensperiode wird angespielt: „Kid Auto Races in Venice“ (1914), „The Immigrant“ (1917), „The Pilgrim“ (1923), „The Circus“ (1928), „The Police“ (1916), „The Kid“ (1921), „The Goldrush“ (1925), „Modern Times“ (1936), „The Great Dictator“ (1940), „Monsieur Verdoux“ (1947), „Limelight“ (1952).

Die Filme werden größtenteils assoziativ eingestreut, während „City Lights“ (1931) zum Anlass und Gegenstand des Erzählens wird. Das Sehen von „City Lights“ löst die „Reise zu Chaplin“ erst aus. Auf dem Höhepunkt der Geschichte evoziert der Erzähler das Finale des Films, um es einer eingehenden Analyse zu unterziehen. Die Auslegung der Szene enthält den Schlüssel zur Chaplin-Faszination des jungen Mannes.

Neben den Filmen Chaplins finden weitere Werke verehrter Regisseure Erwähnung: „Dr. Schiwago“ (1965, David Lean) und „Citizen Kane“ (1941, Orson Welles); zu den Vorbildern des Filmstudenten gehören außerdem Sergei Eisenstein, Joseph Sternberg, Alfred Hitchcock, Nicholas Ray, Sam Peckinpah.

Meine Reise zu Chaplin gilt als einer der ersten Texte, in denen Roth die spezifisch filmische Erzählweise entwickelt, die ein Charakteristikum seines Schreibens ist. Das visuell-szenische Erzählen, das auf Unmittelbarkeit und Intensität zielt, kommt in der „City-Lights“-Passage exemplarisch zum Ausdruck:

Jetzt aber – aus ihrer Sicht hinterm Schaufenster sehen wir’s:
Beginnt das Lumpenmännchen sich…
Umzudrehen.
Noch gedemütigt blickt er.
Noch im Wenden.
Und da!
Sieht er sie?
Sieht er sie und…?
Steht er still?
Stillstehend sieht er sie an.
Und alle Zeit steht still. (S. 56)

Roth arbeitet mit den lyrischen Mitteln des Zeilenstils, des Enjambements, der Anapher und Alliteration, sowie der Interjektion. Aussagen werden oftmals als Fragen formuliert mit dem Effekt, das intendierte Bild im Kopf des Lesers entstehen zu lassen. Roth selbst führt sein Verfahren auf Drehbuch-Techniken des Stummfilms zurück, insbesondere auf das Werk des Szenaristen des expressionistischen Kinos Carl Mayer, dessen Stil er sich bewusst „abgeschaut“ habe. Jede Kurzzeile Mayers entspricht einem Bild, einer Kameraeinstellung oder einem schauspielerisch zu betonenden Detail: „Das hatte etwas vom Filmstreifen selbst, der – wie beim editing an einer upright Moviola – von oben nach unten am Auge vorbeigezogen wird. Jede Zeile entspricht einem Bild, einem Shot oder einer dramatisch wesentlichen Veränderung im Bild. Ich gehe auf diese Sehweise über, wenn ich das Sensorium des Lesers schärfen oder neu orientieren will: auf bestimmte Details. Solches Fokussieren wirkt wie eine Verlangsamung. Was da einsetzt, ist eine andere Sichtweise auf die Welt und das in ihr Geschehende: es ist, als bräche eine Schicht durch, die – schon immer – unter dem Alltagsgeschehen lag und mich nun anders sehen lässt: intensiver, bezogener, tiefer. Für mich ist es der Moment eines Ineinander und Sich-Verschränkens zweier Wirklichkeiten, ist ein ‚Dissolve‘. Erstmals in einen Erzähltext umgesetzt habe ich das in einer Sequenz von Meine Reise zu Chaplin.“

Die Geschichte arbeitet mit der Leitmotiv-Technik klassischer Erzählliteratur. Sie setzt mit einer Wendung ein, die an signifikanten Stellen wiederkehrt: „Alles beginnt im Dunkeln“ lautet der einleitende Satz; die letzte Szene eröffnet mit der Bemerkung: „Als wir losfuhren ins Dunkel“ Zwischen beiden Dunkelheiten entfaltet sich die Reise des jungen Mannes. Das Bild vom Anfang im Dunkeln kehrt immer dann wieder, wenn ein neuer Wegabschnitt erreicht ist. Der Moment des Eintretens in Chaplins Haus wird in diesem Sinn als Übergang wahrgenommen: „Die Türe, jetzt weit geöffnet … Die Schwelle ins Haus, über die ich in Zeitlupe trete. / Alles beginnt im Dunkeln. In einem dunklen Gang.“ Der Bedeutung des Anfangs im Dunkeln als Beginn der Bewusstwerdung ist Patrick Roth in seinen Heidelberger Poetikvorlesungen (2004) nachgegangen: „Alles beginnt aber im Dunkeln. Die Alchemisten bezeichneten diese Phase ihres Werkes, ihres opus alchemicum, als Anfang. Der Anfang, das ist die Schwärze oder Schwärzung: die nigredo – von der der Alchemist sagt: ‚Wenn du siehst, daß deine Materie schwarz wird, freu dich, denn das ist der Beginn des Werkes.‘“

Meine Reise zu Chaplin wurde schon bei seinem ersten Erscheinen positiv aufgenommen. Allerdings richteten sich einige Vorbehalte gegen die Emotionalität der Erzählung. Die programmatische Berücksichtigung der Gefühle in der Darstellung der Ereignisse, ebenso wie die Tendenz, die gegebene Alltagswirklichkeit auf eine höhere, transzendente Wirklichkeit hin zu durchbrechen, löste bei den Kritikern Irritationen aus. Die „Süddeutsche Zeitung“ konstatierte einen „feierlichen Ton“ und „fallweise hymnisch aufbrausende Begeisterung“. Roth schwebe „eine Kunst vor

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, die uns an die Schwelle des Numinosen führt, um sich dann von ihm widersprechen zu lassen: eine Kunst also, die sich vor dem verneigt, was mächtiger ist als sie.“

Zuspitzend heißt es in der „Neuen Zürcher Zeitung“: „Patrick Roth, der seit immerhin 20 Jahren in den Staaten lebt, ist ein deutscher Pathetiker“, seine Erzählung sei „von sich selbst ergriffen“. Immerhin hat der Schlusssatz dem Rezensenten selbst „die Tränen in die Augen getrieben“.

Differenzierter ist das Urteil der „Zeit“. Meine Reise zu Chaplin sei vielfältig mit der Ästhetik Chaplins verknüpft: „Wie der Erzähler sich dem Anwesen nähert, zum herrschaftlichen Haus vordringt, vor dem ‚fliegenden‘ Hund zurückweicht, wie er flieht, verschmutzt zurückkehrt, mit den Dienstboten statt dem Meister verkehrt, wie er von Scham zu forschem Mutwillen wechselt, von Mut zu Verlegenheit: die gesamte Choreographie von Annäherung und Flucht, innerlich wie körperlich real, das alles ist dem Chaplin geschuldet, ist ihm dargebracht, von ihm erhalten: He sends him.“ Gerade im „Enthusiasmus“ und in der „offensiven Metaphysik“ sei Roth nah an Chaplin und seiner „Unbedingtheit des Gefühls“.

In ihrer Besprechung anlässlich der bei Wallstein erfolgten Neuauflage 2013 greifen die „Salzburger Nachrichten“ die Vorbehalte von 1997 auf und erklären sie mit einem generellen Gefühlsverbot innerhalb der zeitgenössischen deutschen Literatur:

„Die Gefühle hat die Literatur delegiert an andere Kunstformen, an die Oper und das Kino. […] Es ist gestattet, sich von einem Film berührt zu zeigen. In der Literatur aber herrscht ein eisernes Erschütterungsverbot. So tief sitzen die Vorbehalte, sich einer reaktionären Vormoderne anzubiedern, sich gar einer faschistischen Einlullästhetik schuldig zu machen, dass Gefühle überhaupt zum Verschwinden gebracht werden. […] Bei Patrick Roth zählen die Gefühle alles. Sie schliessen den Menschen an das unverfälschte Leben an, sie geben einen Begriff davon, wie tief die Schlünde der Seele sind, in denen so etwas wie Heilung – und sei es nur eine auf Zeit – verborgen sein mag. Es stimmt, das ist gefährliches Terrain, auf dem Roth sich bewegt. Er setzt sich ab von der Ästhetik der Abgebrühten, denen nichts nahegeht. Der Wagemut, sich derart auszusetzen, ist durch das übrigen Werk Roths begründet. Unerschrocken greift er biblische Themen auf, holt das Alttestamentliche in unsere Gegenwart, sucht das unangreifbar Erhabene heute. Die Bibelmotive überrollen mit derartiger Wucht den Zeitgenossen, dass er nicht religiös sein muss, um emotional überwältigt zu werden. Chaplins Film ‚City Lights‘, eine Ausstiegshilfe auf der Normalwelt wie alles andere auch, was die Spiritualität beflügelt. Roths Geschichte macht Schluss mit der Durchschnittlichkeit des Erlebens […]“

Haňovice

Haňovice (deutsch Haniowitz) ist eine Gemeinde in Tschechien. Sie liegt drei Kilometer südwestlich von Litovel und gehört zum Okres Olomouc.

Haňovice erstreckt sich beiderseits des Flüsschens Loučka am nordöstlichen Fuße des Drahaner Berglandes am Rande der Obermährischen Senke (Hornomoravský úval). Südwestlich erheben sich der Rampach (418 m) und die Baterie (387 m), im Nordwesten die Parduska (379 m). Am südöstlichen Ortsrand verläuft die Bahnstrecke Červenka – Prostějov, die dortige Bahnstation trägt den Namen Myslechovice. Im Nordosten führt die Europastraße 442/Staatsstraße 35 zwischen Olomouc und Litovel vorbei.

Nachbarorte sind Víska im Norden, Nasobůrky, Olomoucké Předměstí und Chořelice im Nordosten, Březové und Rozvadovice im Osten, Unčovice und Dubčany im Südosten, Cholina und Myslechovice im Süden, Hliník im Südwesten, Kluzov und Nová Ves im Westen sowie Chudobín, Měrotín und Sobáčov im Nordwesten.

Die erste schriftliche Erwähnung des bischöflichen Lehns Ganeiouici erfolgte 1141 in einem Güterverzeichnis des Olmützer Bischofs Heinrich Zdik. Im Jahre 1320 wurde das Dorf als Hanowicz, 1384 als Hoynauicz bzw. Honowicz, ab 1403 als Hanyeowicz bzw. Hanyowicz, 1440 als Haniowicz, ab 1446 als Haniewicz und 1498 als Hanějovice bezeichnet. Die Lehnsmannen wechselten häufig. Seit der Mitte des 15. Jahrhunderts wurde das Lehn an die Besitzer der Herrschaft Chodobín gereicht. Dies waren nacheinander Výšek von Střítěž, Šebor von Drahanovice, Jan Selitský von Dobrá Voda, die Brüder Jan und Mikuláš von Chudobín. 1518 erhielt Jan Zoubek von Zdětín das Lehn und machte Hanějovice zu seinem Sitz. Ihm folgten dessen Söhne Joachim († 1571) und Bernhard († 1569). Diese ließen um 1555 eine Brauerei anlegen. Bernhards Sohn Jan Bohuslav verkaufte die ererbte Herrschaft an Jan Proček von Zástřizl. Dieser ließ 1580 das Renaissanceschloss errichten. 1584 erbte sein Sohn Bernard Prakšický von Zástřizl den Besitz. Er ließ im Dorf eine Schänke und eine Schmiede errichten. Nach der Schlacht am Weißen Berg wurde Bernard Prakšický verhaftet und verstarb 1622 auf der Festung Spielberg. Seine Güter wurden konfisziert und dem Olmützer Domkapitel übereignet. Die Matriken werden seit 1631 in Cholina geführt. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde der Ort 1643 von den Schweden verwüstet. Auf dem Platz der alten Brauerei entstand ein Herrenhaus, dass das Kapitel 1691 an Hans Klober verkaufte. 1686 ließ das Domkapitel eine neue Brauerei errichten. Weitere Namensformen waren Haňovice (ab 1526), Honowitz (1591), Haňowitz, Hannowitz (ab 1676), Anowitz (1692), Haniowitz (ab 1720), Haniowitium (1771) und Hainowitz (1787)

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. Im Jahre 1846 verpachtete das Domkapitel die Kapitularbrauerei Haniowitz an Jakob Winter. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb das Dorf immer dem Olmützer Kapitel untertänig.

Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften bildete Haňovice/Haniowitz mit dem Ortsteil Staré Brno/Alt Brünn ab 1850 eine Gemeinde in der Bezirkshauptmannschaft Littau. 1881 fand der tschechische Ortsname Hanějovice Verwendung. Mit der 1893 gegründeten Bäuerlichen Brauerei und Mälzerei Litovel erwuchs der Haňovicer Brauerei ein Konkurrenzunternehmen. 1894 kaufte der Brauereipächter Karl Winter die Brauerei- und Wirtschaftsgebäude für 65.800 Gulden, der Grund und Boden blieb weiterhin Pachtland. 1897 beschwerten sich die Gemeindevertreter von Senička, Loučka, Bílsko, Cakov, Olbramice, Vilémov, Kluzov, Slavětín, Savín, Nová Ves, Chudobín, Haňovice, Myslechovice und Červenka beim Kapitel wegen des materiellen und moralischen Schadens durch die Verpachtung des Gutes für 14 Gulden pro Metze an die Israeliten Winter, während von ihnen 18–20 Gulden erhoben wurden und es angeblich andere christliche Interessenten gäbe, die auch zur Zahlung einer höheren Pacht bereit wären. Im Jahre darauf erfolgte eine erneute Verpachtung der Brauerei- und Mälzereigüter an Adolf und Otto Winter. Die Freiwillige Feuerwehr bildete sich 1898. 1899 kaufte die Bäuerliche Brauerei Litovel die Brauerei von der Familie Winter ab und ließ sie stilllegen. Die Mälzerei Haňovice wurde von der Familie Winter weiter betrieben und hatte im Jahre 1913 einhundert Beschäftigte. 1914 wurde die Lokalbahn Littau–Groß Senitz in Betrieb genommen. Nach der Gründung der Tschechoslowakei pflanzte die Gemeinde auf dem Dorfplatz eine Freiheitslinde. Die Mälzerei stellte 1933 ihren Betrieb ein; ihre Gebäude wurden ab 1942 von der Wehrmacht als Materiallager genutzt und nach dem Krieg zum Kuhstall umgewandelt. Im Juli 1960 wurden Chudobín, Myslechovice und Nová Ves eingemeindet. Nach der Auflösung des Okres Litovel kam der Ort mit Beginn des Jahres 1961 zum Okres Olomouc. 1964 erfolgte die Eingemeindung von Nasobůrky und Víska. Zwischen 1975 und 1979 erfolgte der Neubau des Kindergartens. 1980 erfolgte die Eingemeindung nach Litovel. Die neue Brücke über die Loučka wurde 1981 fertiggestellt. 1991 richtete die Stadt Litovel auf ihr gehörigen Grundstücken in Haňovice eine städtische Mülldeponie ein, die 1996 befüllt war und geschlossen wurde. Nach der Samtenen Revolution löste sich Haňovice zum 1. Jänner 1991 wieder von Litovel los und bildete eine eigene Gemeinde.

Die Gemeinde Haňovice besteht aus den Ortsteilen Haňovice (Haniowitz) und Kluzov (Alt Brünn). Der Hauptort Haňovice gliedert sich in die Ortslagen Kout, Náves, Dolní Konec, Kerkesl, Na Řádkách, Bytovky und Žmol.

Babice | Bělkovice-Lašťany | Bílá Lhota | Bílsko | Blatec&nbsp mcm taschen sale;| Bohuňovice | Bouzov | Bukovany | Bystročice | Bystrovany | Červenka | Daskabát | Dlouhá Loučka | Dolany | Doloplazy | Domašov nad Bystřicí | Domašov u Šternberka | Drahanovice | Dub nad Moravou | Dubčany | Grygov | Haňovice | Hlásnice | Hlubočky | Hlušovice | Hněvotín | Hnojice | Horka nad Moravou | Horní Loděnice | Hraničné Petrovice | Huzová | Charváty | Cholina | Jívová | Komárov | Kozlov | Kožušany-Tážaly | Krčmaň | Křelov-Břuchotín | Libavá (TrÜbPl)  | Liboš | Lipina | Lipinka | Litovel | Loučany | Loučka | Luběnice&nbsp mcm taschen sale;| Luká | Lutín | Lužice | Majetín | Medlov | Měrotín | Město Libavá | Mladeč | Mladějovice | Moravský Beroun | Mrsklesy | Mutkov | Náklo | Náměšť na Hané | Norberčany | Nová Hradečná | Olbramice | Olomouc | Paseka | Pňovice | Přáslavice | Příkazy | Řídeč | Samotišky | Senice na Hané | Senička | Skrbeň | Slatinice | Slavětín | Strukov | Střeň | Suchonice | Svésedlice | Štarnov | Šternberk | Štěpánov | Šumvald | Těšetice | Tovéř | Troubelice | Tršice | Újezd | Uničov | Ústín | Velká Bystřice | Velký Týnec | Velký Újezd | Věrovany | Vilémov | Želechovice | Žerotín

Ernst Thälmann – Führer seiner Klasse

Ernst Thälmann – Führer seiner Klasse ist eine deutsche Filmbiografie der DDR-Filmproduktionsgesellschaft DEFA Potsdam-Babelsberg, der 1955 unter der Regie von Kurt Maetzig entstand. Im Jahr 1954 erschien der erste Teil Ernst Thälmann – Sohn seiner Klasse.

Das Werk beginnt 1930 und endet mit der Ermordung Thälmanns im Jahr 1944. Im Mittelpunkt der Handlung stehen der Kampf um die Einheitsfront der deutschen Arbeiter gegen die Nationalsozialisten, Thälmanns Verhaftung nach der Machtergreifung Hitlers und die 11 Jahre Haft, welche er heldenhaft erträgt. Zur tragenden Gestalt des zweiten Teils wird Ännes Mann Fiete Jansen, der bereits im ersten Teil als Freund und Kämpfer an Thälmanns Seite stand. Er kämpft in Spanien für die Sache des Volkes und später in den Reihen der Roten Armee, wo er für eine schnelle Beendigung des faschistischen Krieges eintritt.

Wie in vielen propagandistischen Filmen finden sich auch in Ernst Thälmann – Führer seiner Klasse Verfälschungen historischer Tatsachen.

Das Werk kann als einer der wichtigsten Propagandafilme der DDR gewertet werden.

Er entstand als erster Spielfilm der Welt, der mit einem kombinierten Stereo-Lichttonverfahren realisiert und im eigens dafür umgerüsteten Berliner Kino Babylon mit dieser Stereo-Raumton-Technik uraufgeführt wurde. Diese filmtechnische Pionierleistung basierte auf den Entwicklungen der Ingenieure Fritz Hodann und Dr. Ulrich Dietrich im damaligen DEFA-Betriebslabor. Parallel erfolgte der Bau eines mehrkanaligen Magnetfilm-Gerätes MA 35 und bei AGFA-Filmfabrik Wolfen die Herstellung eines ersten 35 mmm breiten perforierten Magnetfilmes Typ C-2. Um die für die Stereofonie jeweils in doppelter Ausführung nötige Röhren-Verstärker-Technik wurde vom Anlagebau ein neuer spezieller 8-Tonnen-Tonwagen („Nr

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.5″) bereitgestellt. Die Firma Neumann in Gefell hatte mit finanzieller Unterstützung durch das Kulturministerium der DDR hierfür neue Kondensatormikrofone vom Typ M 14S entwickelt.

Am 11. November 1954 fiel die erste Stereo-Klappe auf dem DEFA-Filmgelände. Tonmeister Schmidt saß am Tonaufnahmepult und die Tonassistenten Ernst Beltz, Konrad Walle, Manfred Klahre und Rudi Schulzendorf hielten abwechselns an langen Galgenstangen in bis zu 8 Meter Basisabstand das Stereo-Mikrofonpaar. Der erzielte Stereo-Lichtton machte jedoch bei den Voraufführungen vor geladenem Fachpublikum und Vertretern des Kulturministeriums nicht den von den Technikern erhofften Eindruck. Das aufwändige Mehrkanal-Tonaufnahme- und Wiedergabeverfahren verschwand wieder in der Versenkung.

„Die führende Idee dieser Filme (Ernst Thälmann I und II) war für mich, dass dieser Arbeiterführer Ernst Thälmann gesagt hatte: ‚Wer Hindenburg wählt, wählt Hitler, und wer Hitler wählt, wählt den Krieg.‘ Allein diese klare Aussage rechtfertigte den Film, der aber in vielen Einzelheiten von der stalinistischen Geschichtsauffassung geprägt ist

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. (…) Der Film versucht, Thälmann auf einen Sockel zu stellen. Und das halte ich für falsch, hielt ich übrigens damals schon. (…) Ich habe den Film gemacht, und der erste Teil ist meiner Meinung nach in Grenzen ansehbar und hat auch künstlerische Qualitäten, während der zweite Teil mehr und mehr abfällt wegen der Überfülle des Stoffes und der Idealisierung der Gestalt. In vielen Punkten ist er mir einfach peinlich.“

Ehe im Schatten | Die Buntkarierten | Der Rat der Götter | Familie Benthin | Roman einer jungen Ehe | Ernst Thälmann – Sohn seiner Klasse | Ernst Thälmann – Führer seiner Klasse | Schlösser und Katen | Vergeßt mir meine Traudel nicht | Das Lied der Matrosen | Der schweigende Stern | Septemberliebe | An französischen Kaminen | Preludio 11 | Das Kaninchen bin ich | Das Mädchen auf dem Brett | Die Fahne von Kriwoj Rog | Aus unserer Zeit – 4. Episode: Der Computer sagt: nein | Januskopf | Mann gegen Mann

Baseball-Weltmeisterschaft der Frauen 2010/Teilnehmer

Dieser Artikel behandelt die teilnehmenden Mannschaften bei der Baseball-Weltmeisterschaft der Frauen 2010 in Caracas. Die Mannschaften sind nach Kontinenten sortiert.

Die Mannschaft der Niederlande nahm zum ersten Mal an der Baseball-Weltmeisterschaft der Frauen teil.

Infielders

Outfielders

Trainer

Ergebnisse

Vorrunde Gruppe A

1 Das Spiel Hongkong gegen die Niederlande wurde nach dem dritten Inning abgebrochen. Hongkong zog sich anschließend zurück.
2 Spiel vom 14. August auf den 15. August verschoben.
3 Spiel vom 15. August auf den 16. August verschoben.

Tabellenplatz Gruppe A

Zwischenrunde Gruppe D

1 gemäß offiziellem Box-Score

Tabellenplatz Gruppe D

Finalrunde

Die Mannschaft aus Kanada nahm zum vierten Mal an der Baseball-Weltmeisterschaft der Frauen teil. Somit war sie bei jeder Austragung qualifiziert.

Infielders

Outfielders

Trainer

Ergebnisse

Vorrunde Gruppe A

1 Spiel nicht durchgeführt
2 Spiel vom 15. August auf den 16. August verschoben.

Tabellenplatz Gruppe A

Zwischenrunde Gruppe C

Tabellenplatz Gruppe C

Finalrunde

Die Mannschaft aus Kuba nahm nach 2006 zum zweiten Mal an der Baseball-Weltmeisterschaft der Frauen teil.

Infielders

Outfielders

Trainer

Ergebnisse

Vorrunde Gruppe B

1 Spiel vom 14. August auf den 15. August verschoben.
2 Spiel vom 16. August auf den 15. August vorverlegt.

Tabellenplatz Gruppe B

Zwischenrunde Gruppe C

Tabellenplatz Gruppe C

Finalrunde

Die Mannschaft aus Puerto Rico nahm zum ersten Mal an der Baseball-Weltmeisterschaft der Frauen teil.

Infielders

Outfielders

Designated hitters

Trainer

Ergebnisse

Vorrunde Gruppe B

1 Spiel vom 14. August auf den 15. August verschoben.
2 Spiel vom 13. August auf den 16. August verschoben.
3 Spiel vom 15. August auf den 16. August verschoben.
4 Spiel vom 16. August auf den 17. August verschoben.

Tabellenplatz Gruppe B

Zwischenrunde Gruppe D

1 gemäß offiziellem Box-Score

Tabellenplatz Gruppe D

Finalrunde

Die Mannschaft aus den Vereinigten Staaten nahm zum vierten Mal an der Baseball-Weltmeisterschaft der Frauen teil. Somit war sie bei jeder Austragung qualifiziert mcm taschen sale.

Infielders

Outfielders

Trainer

Ergebnisse

Vorrunde Gruppe B

1 Spiel vom 14. August auf den 15. August verschoben.
2 Spiel vom 16. August auf den 15. August vorverlegt.
3 Spiel vom 15. August auf den 16. August verschoben.

Tabellenplatz Gruppe B

Zwischenrunde Gruppe C

Tabellenplatz Gruppe C

Finalrunde

Die Mannschaft aus Venezuela nahm zum ersten Mal an der Baseball-Weltmeisterschaft der Frauen teil. 2010 sind sie Gastgeber.

Infielders

Outfielders

Trainer

Ergebnisse

Vorrunde Gruppe A

1 Spiel vom 14. August auf den 15. August verschoben.
2 Spiel nicht durchgeführt
2 Spiel vom 15. August auf den 16. August verschoben.

Tabellenplatz Gruppe A

Zwischenrunde Gruppe C

Tabellenplatz Gruppe C

Finalrunde

Die Mannschaft aus Hongkong nahm nach 2006 und 2008 zum dritten Mal an der Baseball-Weltmeisterschaft der Frauen teil.
Bei einem Zwischenfall am 13. August während des Spieles gegen die Niederlande wurde die Spielerin Cheuk Woon-Yee von einer Kugel am Bein gestreift. Der Vorfall ereignete sich im Estadio José Antonio Casanova im Fort Tiuna, einer Militärgarnison in Caracas. Die restlichen Spiele vom 13. August und sämtliche Spiele vom 14. August wurden abgesagt und später in Maracay nachgeholt. Die Mannschaft aus Hongkong gab das Turnier auf und reiste ab.

Infielders

Outfielders

Trainer

Ergebnisse

Vorrunde Gruppe A

1 Das Resultat des Spieles Chinese Taipei gegen Hongkong wurde aus der Wertung genommen.
2 Das Spiel Hongkong gegen die Niederlande wurde nach dem dritten Inning abgebrochen.
3 Spiel nicht durchgeführt.

Die Mannschaft aus Japan nahm zum vierten Mal an der Baseball-Weltmeisterschaft der Frauen teil. Somit war sie bei jeder Austragung qualifiziert. Die Japanerinnen traten als Titelverteidigerinnen an und konnten den Titel erfolgreich verteidigen.

Infielders

Outfielders

Trainer

Ergebnisse

Vorrunde Gruppe B

1 Spiel vom 16. August auf den 17. August verschoben.

Tabellenplatz Gruppe B

Zwischenrunde Gruppe C

Tabellenplatz Gruppe C

Finalrunde

Die Mannschaft aus Südkorea nahm nach 2008 zum zweiten Mal an der Baseball-Weltmeisterschaft der Frauen teil.

Infielders

Outfielders

Trainer

Ergebnisse

Vorrunde Gruppe B

1 Spiel vom 14. August auf den 15. August verschoben.
2 Spiel vom 13. August auf den 16. August verschoben.

Zwischenrunde Gruppe D

Tabellenplatz Gruppe D

Finalrunde

Die Mannschaft aus Chinese Taipei nahm zum vierten Mal an der Baseball-Weltmeisterschaft der Frauen teil. Somit war sie bei jeder Austragung qualifiziert.

Infielders

Outfielders

Trainer

Ergebnisse

Vorrunde Gruppe A

1 Das Resultat des Spieles Chinese Taipei gegen Hongkong wurde aus der Wertung genommen, da das Team aus Hongkong sich zurückzog.
2 Spiel vom 14. August auf den 15. August verschoben.
3 Spiel vom 15. August auf den 16. August verschoben.

Tabellenplatz Gruppe A

Zwischenrunde Gruppe D

Tabellenplatz Gruppe D

Finalrunde

Die Mannschaft aus Australien nahm zum vierten Mal an der Baseball-Weltmeisterschaft der Frauen teil. Somit war sie bei jeder Austragung qualifiziert.

Infielders

Outfielders

Trainer

Ergebnisse

Vorrunde Gruppe A

1 Spiel nicht durchgeführt
2 Spiel vom 14. August auf den 15. August verschoben.
3 Spiel vom 14. August auf den 17. August verschoben.

Tabellenplatz Gruppe A

Zwischenrunde Gruppe C

Tabellenplatz Gruppe C

Finalrunde