Siegmund Schlichting

Siegmund Schlichting (* 4. Januar 1853 in Isinger, Kreis Pyritz; † 5. April 1924 in Stettin) war ein deutscher Komponist. Er komponierte die Stettiner Kreuzpolka.
Siegmund Schlichting war ein Sohn des späteren Superintendenten Karl Ferdinand Schlichting. Die Familie siedelte bald nach Beyersdorf über, wo er zur Schule ging. Ab 1862 besuchte er das Gymnasium in Pyritz. Bei Ausbruch des Deutsch-Französischen Krieges ging er als Freiwilliger zum Stargarder Ersatzbataillon und nahm als Angehöriger der Besatzungsarmee am Krieg teil. Nach Kriegsende nahm er eine Lehrstelle in einer Stettiner Buchhandlung an. Er arbeitete nach der Lehre zeitweise in einer Kieler Buchhandlung und in der Schweriner Hofmusikalienhandlung.
Als seine Mutter starb, kehrte er für längere Zeit nach Beyersdorf zurück. Hier komponierte er 1879 – nach Angaben des Verlages 1882 – seine Beyersdorfer Kreuzpolka, die zunächst auf einem Dorffest in Beyersdorf, bald in den umliegenden Ortschaften aufgeführt wurde. Im Januar 1883 wurde die Partitur vom Stettiner Verlag Paul Witte unter dem Titel Stettiner Kreuzpolka herausgegeben. Das Stück wurde in Mitteleuropa sehr populär und fand, mit regional unterschiedlichen, zum Teil drastischen Texten versehen, vielfache Verbreitung. Eine der bekanntesten Imitationen des Tanzes ist die 1887 erschienene Berliner Kreuzpolka von Rudolf Daase mit dem Text von A. Schmarsow „Siehst du wohl, da kimmt er“.
Ab 1880 arbeitete Siegmund Schlichting für die Lebensversicherung Germania in Stettin. Zu deren 50-jährigem Jubiläum komponierte er einen Festmarsch. 1913 ging er wegen eines Augenleidens in den Ruhestand. Er arbeitete aber während des Ersten Weltkriegs erneut für die Versicherung.

Piece of Mind

Besetzung
Piece of Mind ist das vierte Studioalbum der britischen Heavy-Metal-Band Iron Maiden. Das Album wurde am 16. Mai 1983 von EMI veröffentlicht.

Nach der Beast-on-the-Road-Tour trennte sich Iron Maiden von Schlagzeuger Clive Burr. Burr weigerte sich bis zu seinem Tod noch über den Split zu reden, doch man geht von musikalischen Differenzen aus. Obwohl das Ausscheiden von Burr nicht freundschaftlich erfolgte, findet sich auf dem Album eine Widmung an ihn.
Nicko McBrain, vorher unter anderem bei Trust und Pat Travers, ersetzte Burr im Januar 1983.
Das Album wurde unter der Regie von Martin Birch in den Compass Point Studios in Nassau auf den Bahamas eingespielt.
Es enthält einige Gimmicks. Im Booklet befindet sich ein Bibelzitat aus der Offenbarung des Johannes:
„And God shall wipe away all the tears from their eyes; and there shall be no more Death. Neither sorrow, nor crying. Neither shall there be any more pain; for the former things are passed.“
Iron Maiden tauschte allerdings das Wort „pain“ durch „brain“ aus, ein kleiner Seitenhieb auf den Albumtitel wie auch auf den Nachnamen des neu engagierten Schlagzeugers. Zwischen den Liedern The Trooper und Still Life befindet sich eine Rückwärtsbotschaft. Rückwärts abgespielt ergibt sich eine von McBrain gesprochene Nonsense-Passage.
Es ist außerdem das erste Album von Iron Maiden, welches nicht nach einem Liednamen benannt ist. Ursprünglich sollte es Food for Thought heißen, die Idee wurde aber wieder verworfen.
Der Albumname ist ein englischer Wortwitz. Der Ausdruck „Peace of Mind“ bedeutet im Englischen so viel wie „Seelenfrieden“. Der gleich ausgesprochene (homophone) Albumtitel „Piece of Mind“ heißt in etwa „ein Stück Gehirn“.
Flight of Icarus erschien am 11. April 1983. Auf dem Cover schießt Eddie den fliegenden Ikarus mit einem Flammenwerfer ab. Es war die erste Single von Iron Maiden, die auch in den Staaten ausgekoppelt wurde. In Deutschland und Großbritannien erschien die Single außerdem als Picture Disc. Sie erreichte in Großbritannien Platz #11 und wurde in Amerika oft im Radio gespielt, was ihr Platz #12 der Rock Radio Charts und Platz #8 der Billboard-Mainstream-Rock-Charts. Die B-Seite ist ein Cover der Band Montrose. Das Lied war bereits B-Seite der Sanctuary-Single, zu dieser Zeit als Liveaufnahme und im ersten Line-Up mit Paul Di’Anno als Sänger.
The Trooper erschien am 20. Juni 1983. Das Cover ist ein klassisches Motiv, welches oft gebootlegt und persifliert wurde. Es zeigt Eddie als britischen Kavalleristen, der mit einem Union Jack und gezogenem, blutbespritzten Degen über ein Schlachtfeld rennt. Eine ähnliche Illustration ist auf einer Südstaaten-Flagge zu finden. Die Single erschien auch als „Shaped Picture Disc“. Als B-Seite findet sich eine Coverversion des Jethro-Tull-Klassikers Cross-Eyed Mary. Die Single erreichte in Großbritannien Platz #12 der Charts.
Eine Neuveröffentlichung der Single von 2005 kletterte auf Platz #5 der englischen und der kanadischen Charts. Die Single enthält eine Live- und eine Studioversion des Stückes, sowie ein Live-Bonus-Track und die Videos des Lieds.
Vinyl
Das Album erreichte in England Chartplatz 3 und in den USA Platz 70. Es gilt als eines der besten Alben der Band. Im Kerrang!-Magazin wurde das Album auf Platz 1 der besten Metal-LPs aller Zeiten gewählt.
Unter dem Titel Video Pieces wurde 1983 ein 18-minütiges VHS-Video veröffentlicht. Es enthält die Videos zu Run to the Hills, The Number of the Beast, Flight of Icarus und The Trooper. Das Video war eine der seltenen Veröffentlichungen, die nicht Eddie auf dem Cover zeigen.
Bruce Dickinson • Janick Gers • Steve Harris • Nicko McBrain • Dave Murray • Adrian Smith
Blaze Bayley • Clive Burr • Paul Day • Paul Di’Anno • Ron Matthews • Tony Moore • Tony Parsons • Terry Rance • Doug Sampson • Bob Sawyer • Dennis Stratton • Dave Sullivan • Dennis Wilcock
Iron Maiden • Killers • The Number of the Beast • Piece of Mind • Powerslave • Somewhere in Time • Seventh Son of a Seventh Son • No Prayer for the Dying • Fear of the Dark • The X Factor • Virtual XI • Brave New World • Dance of Death • A Matter of Life and Death • The Final Frontier • The Book of Souls
Live After Death • A Real Live One • A Real Dead One • Live at Donington • Rock in Rio • Death on the Road • Flight 666 • En Vivo! • Maiden England ’88
Diskografie

Michaela Herlbauer

Michaela Herlbauer (* 17. Oktober 1986 als Michaela Reichör) ist eine österreichische Triathletin. Herlbauer war Staatsmeisterin auf der Triathlon-Halbdistanz (2014). Sie wird in der Bestenliste Österreicher Triathletinnen auf der Ironman-Distanz geführt.

Michaela Reichör wechselte mit 14 Jahren vom Schwimmsport zum Triathlon. Von 2008 bis Ende 2011 musste sie aus gesundheitlichen Gründen pausieren.
Sie startete auf der Olympischen Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen) sowie bei Triathlon-Bewerben über die Mitteldistanz (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen). 2014 ging sie auch erstmals auf der Langdistanz an den Start.
Bei der Challenge Walchsee-Kaiserwinkl wurde sie im August 2014 Österreichische Staatsmeisterin auf der Triathlon-Mitteldistanz. Im September wurde sie auf der Langdistanz Dritte bei der Erstaustragung der Challenge Weymouth.
Michaela Herlbauer lebt heute in Hallein. Sie ist verheiratet mit dem Salzburger Triathleten Daniel Herlbauer und wird trainiert vom Engländer Alun Woodward. Sie startet für den Verein Tri Team Hallein.
(DNF – Did Not Finish)

Verdeutschung

Verdeutschung (Verb: verdeutschen) bezeichnet das Einbeziehen eines fremden Objekts in die Kultur des deutschen Sprachraums.

Mit dem deutschen Renaissancehumanismus bedeutete die Verdeutschung zunächst die allgemeine deutsche Übersetzung von Texten aus den klassischen Sprachen.
Der Begriff wurde im 16. Jhd. populär durch den Buchtitel von Luthers Bibelübersetzung ins Deutsche (Biblia: Dat ys De gantze Hillige Schrifft / Vordüdeschet dorch D. Mart. Luth.).
Im 17. Jahrhundert erfand Philipp von Zesen zahlreiche, noch heute gebräuchliche Verdeutschungen.
Joachim Heinrich Campe entwickelte im 18./19. Jahrhundert ebenfalls eine ganze Reihe erfolgreicher Verdeutschungsvorschläge.
Im 20. Jahrhundert suchte Martin Buber mit seinem Bibelübersetzungprojekt Die Schrift. Verdeutscht. einen Kontrapunkt zur allgemeinen Übersetzungspraxis, indem er durch Festhalten an inneren Sprachstrukturen des Hebräischen als fremder Sprache auch im Deutschen das besondere und zu respektierende einer heiligen Schrift eine deutsche Fassung eigenen Charakters nachschuf.
Sprachwissenschaftlich versteht man neuerdings unter Verdeutschen das bewusste Ersetzen von Fremdwörtern durch inhaltlich entsprechende deutsche Begriffe bzw. Begriffskombinationen oder Lehnübersetzungen in der deutschen Umgangssprache. Dieses erfolgt im Spannungsfeld zwischen Sprachpurismus und sprachlicher Überfremdung.
Hinsichtlich der heutigen deutschen Sprachentwicklung bemühen sich Sprachpflegevereine um die Verdeutschung von Anglizismen.
Der ähnliche Begriff Eindeutschung bezeichnet hingegen die Angleichung der Schreibung von Fremdwörtern an die deutsche Laut-Buchstaben-Zuordnung.
Der Begriff wird ebenfalls im soziokulturellen Bereich verwendet, wenn es um die Unterwerfung (Germanisierung) fremder Gebiete und Bevölkerungen unter die deutsche Kultur geht (Zwangsassimilierung).

Körperpflege

Körperpflege ist die Pflege der Haut und ihrer Anhangsgebilde (Haare, Nägel) sowie die Zahn- und Mundpflege. Ziel ist die Verhütung von Krankheiten und die Erhaltung und Festigung der Gesundheit (Hygiene). Im weiteren Sinne dient die Körperpflege auch der Erhaltung und Steigerung des Wohlbefindens.

Neben der regelmäßigen Reinigung von Haut und Haar zählen die Hautpflege, Haarpflege, Zahn- und Mundpflege sowie die Reinigung und Pflege der Fingernägel (Maniküre) und der Füße (Pediküre) zur Körperpflege. Die Beeinflussung des Körpergeruchs durch Deodorantien und Duftmittel (Parfüm) und die Verwendung dekorativer Kosmetik (Make-up, Lippenpflege) gehören ebenfalls zur Körperpflege. Weitere Bereiche sind Rasur, Bartpflege und Haarentfernung (Depilation).
Bereits im alten Rom gab es eine hochentwickelte Badekultur. Diese ging jedoch mit dem Zusammenbruch des Reichs in West- und Mitteleuropa größtenteils verloren. Nicht jedoch in der östlichen Reichshälfte bzw. dem Byzantinischen Reich. An die dortige Badetradition knüpfte später auch das Osmanische Reich an. Die Römer reinigten ihre Haut hauptsächlich mit parfümierten Ölen und einem Schaber, dem sogenannten Strigilis. Eine Reinigung der Haut mit Frühformen der Seife, war damals jedoch bereits in anderen Kulturen bekannt. Vermutlich im 7. Jahrhundert entstand die Seife in ihrer heutigen Form.
Bis weit in das 18. Jahrhundert vertraten jedoch selbst Ärzte in Europa die Meinung, dass Wasser und Luft dem Körper schade. Kleidung diente als Schutz vor diesen „schädlichen“ Elementen. Auch das Einpudern erfüllte den Zweck, den Körper nach außen hin abzuschließen. Diese Einstellung änderte sich erst mit der Entwicklung der programmatischen Hygiene im bürgerlichen 19. Jahrhundert. Die industrielle Revolution legte später den Grundstein für die massenhafte Herstellung der Seife.
Ziel der Körperpflege ist in erster Linie die Vermeidung von Krankheiten sowie von je nach Kulturkreis als unangemessen empfundenen Körpergerüchen. Bei mangelnder Hygiene kann es zu Infektionen und Parasitenbefall kommen. Durch die Anwendung von Kosmetika und Pflegeprodukten nach der Wäsche sorgen Menschen dafür, ihre natürliche Schweißbildung bzw. den damit verbundenen Geruch zu beeinflussen und sich in ihrer Haut wohl zu fühlen bzw. sich begehrenswert zu zeigen. Der medizinische Aspekt tritt hierbei in den Industriestaaten weit hinter den kosmetischen zurück.
Zur Beeinflussung des Körpergeruchs werden im Wesentlichen drei verschiedene Prinzipien angewendet: Geruchsüberdeckung wird über Duftstoffe erzielt. Antimikrobielle Stoffe kontrollieren die Entstehung von unangenehm empfundenen Abbauprodukten im Schweiß. Antitranspirantien reduzieren die Schweißbildung. Andere Wirkstoffe wie Geruchsabsorber, Enzyminhibitoren und Antioxidantien liefern ebenfalls Beiträge zur Desodorierung.
Zu viel Körperhygiene kann sich auch negativ auf die Gesundheit auswirken. Durch Wasser und andere Reinigungsmittel werden nicht nur Schweiß und andere Körpergerüche entfernt, sondern auch der Säurefilm auf der Haut wird durch das Waschen neutralisiert. Dies kann vor allem bei trockener Haut problematisch werden und beispielsweise Ekzeme verursachen.
In einigen Parfüms werden Sexuallockstoffe (Pheromone) eingesetzt. Die stimulierende Wirkung auf den Menschen ist allerdings umstritten.
Einer der Hauptgründe der Körperpflege ist das Vermeiden von unangemessen starken Körpergerüchen. Körpereigene Gerüche sind natürlich und ein Bestandteil der nonverbalen Kommunikation. Da die Geruchsrezeptoren innerhalb der Nase (Vomeronasales Organ) auch Gerüche unterhalb der Wahrnehmungsschwelle aufnehmen und derartige Informationen direkt an das Stammhirn senden, reagiert der Mensch auf viele Gerüche, hier insbesondere die Pheromone, instinktiv, noch bevor er sich dessen bewusst wird. Sympathie- und Antipathieerleben werden so maßgeblich mitbestimmt. Menschlicher Körperschweiß ist insofern auch ein Träger von Information.
Der gemäß ICD-10 als Zwangsstörung klassifizierte krankhafte Waschzwang äußert sich in stark übermäßigen Waschhandlungen, die häufig zu schweren Hautkrankheiten führen. Da das Wesen der Zwangsstörung definitionsgemäß mit dem überstarken Wunsch nach Neutralisierung unerwünschter Gedanken verknüpft ist, kann leicht nachvollzogen werden, dass der Waschzwang als „ideale“ Kompensationshandlung im inneren Kampf des Patienten gegen unerwünschte Gedanken oder Erinnerungen das häufigste Symptom der Zwangsneurose ist.
Körperpflege ist ein Lehramt für berufliche Schulen (insbesondere Berufsschulen) und kann an mehreren Universitäten studiert werden.

Gelbhorn-Eulenspinner

Gelbhorn-Eulenspinner (Achlya flavicornis)
Der Gelbhorn-Eulenspinner bzw. Frühester Eulenspinner (Achlya flavicornis) ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Familie der Sichelflügler (Drepanidae).

Der Gelbhorn-Eulenspinner besitzt silbriggraue Vorderflügel deren Vorderrand etwas heller gefärbt ist und auf denen schwarze, gewellte Querlinien verlaufen. Die Ringmakeln sind gräulich weiß und schwarz umrandet. Der Vorderflügelaußenrand ist abwechselnd hell und dunkelgrau gefärbt, die Flügelfärbung der Tiere ist aber sehr variabel. Die hinteren Flügel sind am Ansatz aufgehellt, sonst einfärbig grau. Die Fühler sind rotbraun gefärbt.
Die Raupen erreichen eine Länge von bis zu 33 Millimetern und kommen entweder in einer rotbraunen oder schwärzlichgrauen Variante vor. Die Zeichnung, die aus einer Reihe schwarzer und weißer Flecke besteht, tritt vor allem bei der schwärzlichgrauen Variante deutlich in Erscheinung. Das Nackenschild ist schwärzlich und wird durch eine weiße Linie halbiert. Der Kopf ist bei allen Varianten hellbraun und gelegentlich vorn schwarz verdunkelt.
Die Tiere kommen in Mittel- und Nordeuropa, östlich bis nach Japan vor. Anzutreffen sind sie insbesondere in Birken- bzw. Laubmischwäldern, aber auch in verheideten Mooren. Die Art wird von der Ebene bis in Höhen von 800 Metern – gelegentlich auch über 1.000 Meter – gefunden.
Die Eier werden bevorzugt einzeln oder in kleinen Gruppen in die Verzweigungen junger Triebe oder Knospenansätze gelegt. Sie sind in Abhängigkeit vom Entwicklungszustand grau, orangefarben oder himbeer- bis rubinrot gefärbt. Die Raupen leben vorzugsweise auf jungen, buschigen Birken und werden nur selten auf tieferen Ästen älterer Bäume gefunden. Tagsüber verbergen sie sich in zusammengerollten Blättern. Die Art verpuppt sich im Juli am oder im Boden in einem schütteren Kokon zwischen Blättern oder Moos und überwintert. Die Falter schlüpfen im darauffolgenden Frühjahr. Die Puppen können aber auch ein weiteres Jahr überliegen.
Wie der Trivialnamen „Frühester Eulenspinner“ bereits andeutet, handelt es sich bei dieser Art um eine der frühesten im Jahr. So fliegen sie in einer Generation von Mitte März bis Ende April. Die Raupen findet man von Mai bis Anfang Juli. Die Art fliegt kurz nach Sonnenuntergang und wird häufig an künstlichen Lichtquellen beobachtet. Die männlichen Falter sind auch an sonnigen Tagen aktiv und werden dann häufig am Saft blutender Birken gefunden.
Wie zum Beispiel auch der Birken-Eulenspinner (Tetheella fluctuosa) ernähren sich die Raupen monophag von den Blättern der Birken (Betula).
Der Gelbhorn-Eulenspinner wird in einigen Bundesländern auf der Roten Liste geführt: