Angela Migliazza

Migliazza beim SC Sand (2016)
Angela Migliazza (* 28. Juli 1984) ist eine deutsche Fußballspielerin, die beim Erstligisten SC Sand unter Vertrag steht.

Migliazza begann ihre Karriere 1991 in der männlichen F-Jugend des SV Ödsbach und wechselte 1999 in die Jugendabteilung des SC Sand. Seit Einführung der 2. Bundesliga zur Saison 2004/05 bestritt Migliazza 193 Zweitligapartien für die Willstätterinnen und ist damit aktuell (Stand: Saisonende 2013/14) vor ihren (ehemaligen) Teamkolleginnen Christine Veth und Désirée Schneider Rekordspielerin der 2. Bundesliga Süd.
In der Saison 2013/14 gelang ihr mit ihrer Mannschaft als Meister der 2. Bundesliga Süd der Aufstieg in die Bundesliga, wo sie am 31. August 2014 (1. Spieltag) beim 1:1 gegen den FF USV Jena debütierte.
Migliazza arbeitet hauptberuflich als diplomierte Bankkauffrau.
Sinah Amann | Anne van Bonn | Nina Burger | Jovana Damnjanović | Louisa Frank | Noémie Freckhaus | Alexa Gaul | Chioma Igwe | Kristina Kober | Maria Korenčiová | Sabrina Lang | Saskia Meier | Isabelle Meyer | Angela Migliazza | Cecilie Sandvej | Claire Savin | Julia Schneider | Dominika Škorvánková | Sabine Stoller | Christine Veth | Laura Vetterlein | Jana Vojteková | Stéphanie Wendlinger | Julia Zirnstein
Trainer: Alexander Fischinger

Hans-Joachim Uthke

Hans-Joachim Uthke (* 23. Mai 1941 in Malbork ([ˈmalbɔrk], deutsch: Marienburg), Westpreußen) ist ein deutscher Grafiker.

Hans-Joachim Uthke wuchs in Norddeutschland auf und studierte an der Famous Artist’s School bei Ben Nicholson. Er nahm Zeichnenunterricht bei Klaus Spitzer in Düsseldorf und studierte Radierung bei Jan Boomers in Solingen, Lithografie bei Vladimír Suchánek in Prag und Alugrafie bei Hans Liess in Haan.
Uthke ist als Zeichner und Illustrator tätig und schafft Radierungen und Lithografien. Er schreibt und illustriert Aphorismen. Hans-Joachim Uthke lebt seit 1970 in Hilden im Kreis Mettmann. Sein Atelier ist in Haan.
Hans-Joachim Uthke ist Mitglied in folgenden Vereinen und Verbänden: „Unser Hilden“, Bergischer Künstlerbund, Slowenischer Kulturverein Maribor (Hilden) und Europa-Union Deutschland (Stadtverband Haan).
Als Gastkünstler lebte er 1987 bis 1990 am North Cheshire College, Warrington (UK), Workshop „Radierung – Radiertechniken“ und 1994 bis 2004 in der internationalen Künstlerkolonie „Poaart“, Slowenien.
Hans-Joachim Uthke greift aphoristische Gedanken auf und setzt sie mit Ironie und einer Prise Mutterwitz in Zeichnungen und Radierungen um. In seinen Federzeichnungen stellt er alltägliche Impressionen, literarische Einflüsse, humorvolle Feuilletons und Gedankensplittern als Karikatur dar.
Fünf Kunstpreise und drei Auszeichnungen für sein künstlerisches Engagement.
Seit 1982 stellt Hans-Joachim Uthke in über 340 Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland, davon in 165 Einzelausstellungen aus. Die meisten Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen fanden in der näheren Umgebung seines Schaffens im Kreis Mettmann, in der Region um Düsseldorf und in den bergischen Großstädten Wuppertal, Solingen und Remscheid statt.
Durch seine internationalen Kontakte hat Hans-Joachim Uthke im Ausland sowohl Einzelausstellungen präsentiert als sich auch an vielen Gemeinschaftsausstellungen beteiligt in: Frankreich (Ville d’ Eu (1994, 2005, 2007)); Italien (Bruneck (1991, 1993, 1996, 1998), Triest (1996, 1997, 2001), Trient (1996, 2000), Zenso di Cassola (2000)); Luxemburg (Dippach (2001)); Österreich (Klagenfurt am Wörthersee (2004), Velden am Wörther See (2006)); Slowenien (Ljubljana (1994, 1997, 2001), Maribor (1994, 1995, 1996, 1997, 2000, 2001, 2004, 2005, 2006, 2012), Radlje ob Dravi (2006), Rogaška Slatina (1996, 2001, 2004), Seinica (2001)); Tschechien (Nové Město nad Metují (1991, 2012, 2014)); England (Manchester, Warrington (1987, 1988)); Polen (Breslau (2014), Dobrodzień (2006, 2009, 2010, 2013), Lubliniec (2011, 2012)); Japan (Kyoto (1997)); USA (Chicago, (1988)).
Die meisten Einzelausstellungen sind Themenausstellungen. Themen seiner Einzelausstellungen waren: „Kinder-Radierungen“ (1985); „Der kleine Prinz“ (1987, 1988, 2008); „Umwelt“ (1987, 1990, 1992, 1993); „Zweiheit“ (1987); „Blätter“ (1989); „Impressionen Kornbrennerei Vogelsang“ (1989); „Aphorismen“ (1991, 1992, 2002, 2007); „Blüten und sonstiges Unkraut“ (1995); „Heine“ (1997, 2006); „Impressionen Japanreise“ (1998); „Carneval in Venedig“ (2001); „Künstlerfreundschaften“ (2002); „25 Jahre Druckgraphik“ (2003); „Durch-Sicht“ (2004); „Jazz“ (2004); „Geld, Geld und nochmals Geld“ (2005, 2006, 2007); „Aphorismen von Lec“ (2006); „Meditation Knjiznico“ (2006); Hilden „Querschnitt“ (2006); „Sezierte Medizin“ (2007, 2008); „Tiefer hängen, für Rollstuhlfahrer“ (2007); „Wilhelm Busch“ (2007, 2008); „Deutschland – ein Wintermärchen“ (2008); „Recht und Unrecht“ (2008); „Sezierte Medizin“ (2008); „Zeit“ (2008); „Die Sprache der Dinge“ (2009); „Neues aus der Röntgenologie“ (2009); „Querschnitt“ (2009); „Tierisch menschlich“ (2009); „Auf die Schippe genommen“ (2010); „Druckgraphik“ (2010); „Gelebt, geliebt, geraucht, gesoffen“ (2010); „Die Pillendreher“ (2011); „Retrospektive“ (2011); „Aphorismen im Rahmen der Weltkulturhauptstadt“ (2012); „Ehe – wem Ehe gebührt“ (2012); „Heute schon gehupt?“ (2012); „Der Tod, der Gläubiger, der Regen kommen immer ungelegen“ (2013); „Edith Stein“ (2013, 2014); „Kunst Intensiv“ (2013); „Plusminus 50“ (2013); „Vorsicht ätzend“ (2014);“Jazz-Improvisationen“ (2015).
Seine Werke sind vertreten in öffentlichen und privaten Sammlungen im In- und Ausland.

Geomatik

Die Geomatik befasst sich mit räumlichen Referenzsystemen sowie der Modellierung und Analyse von räumlichen Daten. Sie umfasst die Erfassung, Verwaltung, Modellierung, Darstellung, Verbreitung und Vermarktung von raumbezogenen Informationen unter Verwendung wissenschaftlich Methoden und Verfahren. Die Geomatik verbindet die Disziplinen Geodäsie, Vermessungswesen und Geoinformatik und nutzt Elemente der Geographie, der Kartographie und Computergraphik.
Geographische Informationen bilden die Grundlage für die Planung, Gestaltung und nachhaltige Entwicklung der Umwelt. Eine Untersuchung des Arbeitsministeriums der USA weist die Nanotechnologie und die Biotechnologie, gefolgt von der Geoinformatik, als die wachstumsstärksten Technologien der Zukunft aus.

Der Geodäsie kommen hierbei, neben Aufgaben wie der Ingenieur- und Industrievermessung, der Photogrammetrie und dem Facility- und Landmanagement, die interdisziplinär bedeutenden Kernaufgaben der Herstellung und Fortführung des globalen terrestrischen Bezugsrahmens (ITRF) sowie der zur Höhenbezugsflächenfestlegung (Geoid) wichtigen Bestimmung des Erdschwerefeldes zu. Die Geodäsie bedient sich für erstere Aufgabe des globalen Netzes von GNSS- und VLBI-Stationen des International GNSS Service (IGS), und für die Schwerefeldbestimmmung der Beobachtung von Low Earth Orbit Satelliten (LEOS), wie CHAMP, GRACE und GOCE, sowie terrestrischen oder Flugzeug-Schweremessungen und weiteren Methoden der Physikalischen und Satellitengeodäsie. ITRF und Erdschwerefeld und nachgeordnete Festpunktfelder liefern den Bezug für die künftigen Aufgaben eines global vernetzten Geomonitoring wie z. B. der Erfassung von Meeresspiegeländerungen, der tektonischen Plattenbewegung, geologische und geotechnische Gefahrenzonen und des Verkehrswesens. Der Softwareentwicklung und dem Softwareengineering innerhalb der Geomatik kommt ein hoher Stellenwert zu um die Daten der Altimetrie, des Remote Sensing, SAR und Geodätische Monitoringsysteme und unter Einsatz von Geoinformationssystemen (GIS) zu verarbeiten.
Kennzeichnend für die gegenwärtigen Entwicklungen in der Geomatik sind der Einsatz lokaler, regionaler und globaler Vernetzungen von Sensoren (Geosensor-Networks), die globale Satellitenpositionierungs- und Navigationssysteme GNSS (GPS, GLONASS, Galileo, COMPASS) und die zugehörige terrestrische Komponente moderner weltweit verfügbarer GNSS-Referenzstationsnetze und -Positionierungsdienste (z. B. SAPOS). Diese stellen GNSS-Korrekturen (RTCM, RTCA) zur Nutzerpositionierung in Echtzeit im Genauigkeitsbereich von einem Meter bis zu einem Zentimeter bereit und bilden das Fundament zur Herstellung des globalen Raumbezugs für eine Vielzahl von Navigationsaufgaben. Die Überführung der GNSS-Positionen in bestehende lokale Nutzersysteme ist dabei Aufgabe der Mathematischen Geodäsie. Die Übersendung von GNSS-Korrekturdaten erfolgt über Kommunikationssatelliten z. B. EGNOS sowie dem Internet.
Automatisierte 3D-Vektor-Messsysteme (Tachymeter), Inertialnavigationssysteme (INS), digitale Messkameras, terrestrische oder in der Luft eingesetzte 3D-Laser-Scanner erlauben eine schnelle, genaue und zuverlässige Erfassung raumbezogener Informationen. Leistungsfähige Geoinformatik-Software ermöglicht eine problemgerechte Visualisierung für die Kartendarstellung und über globale Netzwerke (z. B. Web-GIS).
Die Absolventen der Geomatik wie auch die der Kartographie sind in der Georeferenzierung, Analyse, Weiterverarbeitung, Visualisierung und informativer Bereitstellung von Geodaten in vernetzten Systemen (GIS) bei Ingenieurbüros, Softwareunternehmen, Industriebetrieben und Behörden tätig. Seit August 2010 ist auch die Berufsausbildung zum Geomatiker möglich. Der Geomatiker ist ein neuer Ausbildungsberuf der sich aus den Ausbildungszweigen der Vermessungstechnik, der Kartographie, der Fernerkundung entwickelte. Der Umgang mit Geodaten liegt im Zentrum der Berufsausbildung. So ist die Vermittlung einer Prozesskette von der Geodatenerfassung über die Weiterverarbeitung (Interpretation, Integration, Analyse, Speicherung) bis zur Visualisierung und dem Marketing Inhalt der Berufsausbildung.

Schinditz

51.06205555555611.722305555556150Koordinaten: 51° 3′ 43″ N, 11° 43′ 20″ O
Lage von Schinditz in Dornburg-Camburg
Schinditz ist ein Ortsteil der Stadt Dornburg-Camburg.
Der Ort liegt etwa 1,5 km nordöstlich von Camburg an der Straße nach Naumburg. Durch den Ort fließt der Schinditzbach in einem kleinen Seitental und mündet bei Tümpling als rechter Zufluss in die Saale.
1378 wurde der Ort urkundlich erstmals erwähnt. Bereits 1414 nannte die Stadt Camburg Schinditz als Vorwerk und Rittergut. Das Gut beeinflusste die Entwicklung des Dorfes stark. Schinditz gehörte zum wettinischen Amt Camburg, welches aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens zu verschiedenen Ernestinischen Herzogtümern gehörte. 1826 kam der Ort als Teil der Exklave Camburg vom Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg zum Herzogtum Sachsen-Meiningen. Von 1922 bis 1939 gehörte Schinditz zur Kreisabteilung Camburg.
Das bislang älteste noch erhaltene Verzeichnis der Einwohner des Ortes geht auf das erste Drittel des 15. Jahrhunderts zurück. Die örtliche Molkerei war nach dem Gut der größte Arbeitgeber. 1965 stellte man den Molkereibetrieb ein und produzierte Tiernahrung. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gut enteignet und auf Bauern und Umsiedler aufgeteilt. Später unternahm eine Studienprojektgruppe der Friedrich-Schiller-Universität Jena mit Bauern Obstbauversuche. Nach der Wende entwickelte der Investor aus dem Tiernahrungsbetreib ein Futtermittelwerk.
Camburg | Döbrichau | Döbritschen | Dorndorf-Steudnitz | Dornburg | Hirschroda | Posewitz | Schinditz | Stöben | Tümpling | Wilsdorf | Wonnitz | Zöthen

Bejou

Mahnomen County
27-04672
Bejou ist eine Kleinstadt (mit dem Status „City“) im Mahnomen County im US-amerikanischen Bundesstaat Minnesota. Im Jahr 2010 hatte Bejou 89 Einwohner.
Die Stadt liegt, wie auch das gesamte County, innerhalb der White Earth Indian Reservation der Anishinabe.

Bejou liegt im mittleren Nordwesten Minnesotas auf 47°26′29″ nördlicher Breite und 95°58′34″ westlicher Länge. Der Ort erstreckt sich über eine Fläche von 1,04 km².
Benachbarte Orte von Bejou sind Winger (11,1 km nördlich) und Mahnomen (14,1 km südlich).
Die nächstgelegenen größeren Städte sind Winnipeg in der kanadischen Provinz Manitoba (308 km nordnordwestlich), Duluth am Oberen See (348 km östlich), Minneapolis (392 km südöstlich) und Fargo in North Dakota (125 km südwestlich).
Die Grenze zu Kanada befindet sich 191 km nördlich.
Der U.S. Highway 59 verläuft in Nord-Süd-Richtung als Hauptstraße durch Bejou. Alle weiteren Straßen sind untergeordnete Landstraßen, teils unbefestigte Fahrwege sowie innerstädtische Verbindungsstraßen.
Parallel zum US 59 verläuft eine Eisenbahnlinie der Canadian Pacific Railway.
Mit dem Mahnomen County Airport befindet sich 21,5 km südlich ein kleiner Regionalflugplatz. Die nächsten internationalen Flughäfen sind der Hector International Airport in Fargo (121 km südwestlich), der Winnipeg James Armstrong Richardson International Airport (315 km nordnordwestlich) und der Minneapolis-Saint Paul International Airport (416 km südöstlich).
Nach der Volkszählung im Jahr 2010 lebten in Bejou 89 Menschen in 37 Haushalten. Die Bevölkerungsdichte betrug 85,6 Einwohner pro Quadratkilometer. In den 37 Haushalten lebten statistisch je 2,41 Personen.
Ethnisch betrachtet setzte sich die Bevölkerung zusammen aus 76,4 Prozent Weißen, 18,0 Prozent amerikanischen Ureinwohnern sowie 1,1 Prozent (eine Person) Asiaten; 4,5 Prozent stammten von zwei oder mehr Ethnien ab.
22,5 Prozent der Bevölkerung waren unter 18 Jahre alt, 64,0 Prozent waren zwischen 18 und 64 und 13,5 Prozent waren 65 Jahre oder älter. 47,2 Prozent der Bevölkerung war weiblich.
Das mittlere jährliche Einkommen eines Haushalts lag bei 26.667 USD. Das Pro-Kopf-Einkommen betrug 12.516 USD. 48,6 Prozent der Einwohner lebten unterhalb der Armutsgrenze.
Citys Bejou | Mahnomen | Waubun
Census-designated places (CDP) Beaulieu | Midway | Naytahwaush | Pine Bend | Riverland | Roy Lake | The Ranch | Twin Lakes | West Roy Lake
Liste der Ortschaften in Minnesota

Junkers G 38

Bei der Junkers G 38 war ein viermotoriges Groß-Verkehrsflugzeug in Mitteldeckeranordnung der Junkers Flugzeugwerk AG, Dessau.

Die erste von nur zwei gebauten Maschinen wurde im Oktober 1929 mit der Werknummer 3001 fertiggestellt. Nach ersten Rollversuchen am 4. November 1929 fand zwei Tage später der Erstflug mit Chefpilot Zimmermann statt.
Ausgerüstet war die G 38 mit je zwei 441 kW (600 PS) starken 12-Zylinder-V-Motoren vom Typ L55 und zwei 294 kW (400 PS) starken 6-Zylinder-Reihenmotoren vom Typ L8. Zugelassen wurde die Maschine am 27. März 1930, dabei erhielt sie das Kennzeichen D-2000.
Bereits beim Zulassungsflug wurden zwei Weltrekorde eingestellt, der Streckenrekord mit jeweils 5.000 kg Nutzlast sowohl für geschlossene Strecke mit 5000 kg als auch über eine 100 km Strecke mit 200,636 km/h. Weitere Rekorde wurden mit ebenfalls 5000 kg Nutzlast in der geschlossenen Strecke mit 501,590 km, ein Dauerflugrekord mit drei Stunden und zwei Minuten sowie ein Geschwindigkeitsweltrekord mit 184,464 km/h aufgestellt.
Das Reichsluftfahrtministerium kaufte die Maschine und nutzte sie zu Demonstrationsflügen mit Passagieren im In- und Ausland.
Ab dem 2. Februar 1931 erhielt die D-2000 eine neue Innenausrüstung sowie neue 12-Zylinder-V-Motoren vom Typ L88a mit 588 kW(800 PS) anstatt der L55-Motoren, die die Leistung deutlich verbesserten.
Die Maschine wurde der Deutschen Luft Hansa übergeben, welche sie im internationalen Liniendienst sowie für Sonderflüge einsetzte.
Bereits am 3. Oktober 1931 kam die Maschine wieder in die Junkers-Werft. Sie erhielt dort ein Zwischendeck für größere Frachtkapazität. Die Passagieranzahl konnte von 19 auf 30 erhöht werden. Ein erneuter Tausch der L8-Motoren gegen solche vom Typ L88a verbesserte nochmals die Flugleistungen. Die so umgebaute Maschine wurde von der Lufthansa vorwiegend auf der Flugstrecke Berlin-Hannover-Amsterdam-London eingesetzt.
1934 wurden die Motoren abermals getauscht, nun gegen vier Jumo 204-2-Takt-Gegenkolben-Dieselmotoren zu je 551 kW (750 PS), und das Kennzeichen in D-AZUR geändert. 1936 stürzte die Maschine, verursacht durch einen Montagefehler, bei Dessau ab, die Lufthansa musste sie als Totalverlust abschreiben.
Die zweite G38 wurde bereits mit dem neuen Zwischendeck für 34 Passagiere fertiggestellt und als D-2500 (später D-APIS) am 1. Juli 1932 mit vier Junkers-L88a-Motoren von der Deutschen Luft Hansa zu einem Kaufpreis von 1,5 Millionen Reichsmark übernommen. Wie die erste G38 wurde auch die zweite Maschine im Jahre 1934 auf Jumo 204 umgerüstet. Ab 1939 wurde diese Maschine für militärische Transporte eingesetzt und in Griechenland durch britische Maschinen auf dem Flughafen Athen-Tatoi im Mai 1941 am Boden zerstört.
Mitsubishi baute sechs G 38 in Lizenz als schwere Bomber Mitsubishi Ki-20. Die Junkers-Lizenzbezeichnung war K51, wobei das Präfix „K“ (bis 1926 war dies „H“) für unbewaffnete Prototypen oder zivile Versionen von potentiellen Kampfflugzeugen verwendet wurde. Die bewaffneten Varianten der Flugzeuge konnten wegen der Beschränkungen des Versailler Vertrages nur im Ausland gebaut werden. Die Ki-20 blieben bis 1941 im Einsatz.
Bei diesem Typ wurden die Junkers-Patente zum „dicken Flügel“ aus dem Jahre 1910 vollkommen umgesetzt: Motoren, Treibstoff und zum Teil auch Passagiere wurden im Flügel untergebracht.
Zivile Baureihen: F 13 | Ju 13 | K 16 | A 20 | G 23 | F 24 | G 24 | A 25 | T 26 | T 29 | G 31 | A 32 | W 33 | W 34 | A 35 | G 38 | Ju 46 | A 48 | Ju 49 | A 50 | Ju 52/1m | Ju 52/3m | Ju 60 | Ju 160 | Ju 86 | Ju 90
Militärische Baureihen: J 2 | J 4 (J.I) | J 9(D.I) | J 10 (CL.I) | J 11 | Ju 20 | Ju 21 | H 21 | K 30 | K 37 | K 39 | R 42 | K 43 | K 47 | K 51/Ki 20 | K 53 | Ju 86 | Ju 87 | Ju 88 | Ju 90 | Ju 188 | Ju 288 | Ju 388 | Ju 488 | Ju 89 | Ju 248 | Ju 252 | Ju 322 | Ju 352 | Ju 287 | Ju 290 | Ju 390
Versuchsflugzeuge und Projekte: J 1 | J 7 | J 8 | J 12 | J 15 | J 1000 | T 19 | T 21 | T 22 | T 23 | T 27 | S 36 | EF 61 | Ju 49 | Ju 85 | EF 126 | EF 127 | EF 128 | EF 131 | EF 140 | EF 150 | Ju 187/287 | EF 009

Guardian’s Crusade

Guardian’s Crusade, in Japan bekannt als Knight & Baby ナイトアンドベイビー Naito ando Beibī, ist ein von Tamsoft entwickeltes Playstationspiel, welches 1999 von Activision veröffentlicht wurde. Die Spielmechanik ist die eines klassischen rundenbasierten Rollenspiels. Das Spiel war eine Art Einstiegs-RPG für Kinder und trotzdem auch für ein erwachsenes Publikum gedacht. Obwohl es keinen kommerziellen Erfolg erzielte, hat es bis heute eine kleine Fangemeinde.

Der Spieler schlüpft in die Rolle eines Botenjungens namens Ritter, welcher von dem Feenmädchen Nehani begleitet wird. Während eines Botengangs für den Bürgermeister seiner Heimatstadt, stoßen Ritter und Nehani auf ein kleines pinkes Monster, welches sie später „Baby“ nennen. Zugleich hat Ritter die Vision eines Geistes, der ihm aufträgt, Baby zu einem alten Monument namens „Gottes Turm“ zu bringen, um Babys Mutter zu finden. Nach einigen kleineren Rückschlägen (und der Entdeckung der Helferlein, magische Puppen die zum Leben erwachen und Ritter im Kampf unterstützen) beginnen die drei ihre Reise.
Auf ihrem Weg begegnen sie verschiedenen Gruppen von Personen, die alle jeweils auf ihre Art die Welt retten wollen. Zunächst stoßen sie auf den Artma Kult, ein Netzwerk aus Kirchen, welche glauben, dass ihr Anführer Artema ein Messias ist. Danach stößt die Gruppe auf Darkbeat, einen Söldner, der von sich selbst glaubt, „der Auserwählte“ zu sein und Rache gegen einen Mann namens Karmine geschworen hat, und seine Schwester Ibkee, eine gutherzige dinosaurierartige Kreatur, die ein Waisenhaus leitet. Die dritte Gruppe von Möchtegern-Helden wird von Kalkanor angeführt, ein pompöser königlicher Ritter auf der Suche nach bestimmten magischen Steinen, um einen bösen Gott namens „Xizan“ aufzuhalten.
Mit der Zeit kreuzen sich die Wege dieser zunächst unzusammenhängend scheinenden Gruppen (die Gruppe des Spielers miteingeschlossen) immer öfter, schlussendlich resultierend in der Befreiung eines Bösen, das die ganze Welt bedroht. Ritter, Baby, Nehani und die Freunde, die sie auf dem Weg gefunden haben, müssen gegen eine immer düsterer aussehende Zukunft ankämpfen und die Welt vor dem Bösen retten.
Guardian’s Crusade hat einige erwähnenswerte Beiträge zur Entwicklung des RPG-Genres geleistet.
Erstens hat das Spiel einen nahtlosen grafischen Übergang zwischen der „normalen“ Spielewelt, Städten und dem Flugmodus, wobei alle drei die gleiche grafische Engine und Skalierung nutzen. Viele andere RPGs davor und danach verwenden weniger detaillierte Ansichten von Städten, wenn der Spieler die „Oberwelt“ erkundet (z.B. die PlayStation 1 Final Fantasy Serie) oder fliegt (z.B. Dragon Quest VIII). Dies ließ die Spielewelt von Guardian’s Crusade echter wirken und ist eine beachtliche Leistung, angesichts der Limitierung der Playstation-Konsole.
Zweitens gab das Spiel dem Spieler die Möglichkeit, Kämpfe zu umgehen. In der „Oberwelt“ sind Monster durch verschieden große geisterartige Kreaturen repräsentiert, welche in der Landschaft umher wandern und den Spieler verfolgen, aber durch Geschwindigkeit oder Verstohlenheit vermieden werden können. Große aggressive pinke Geister standen für Gegner, dessen Level höher war als das eigene. Schwächere Gegner hingegen wurden durch kleinere weiße Geister repräsentiert, die vor dem Spieler davonlaufen. Diese Mechanik gab einen visuellen Indikator für die Stärke des Spielercharakters.
Außerdem, beinhaltet das Spiel ein virtuelles Haustier.
Auf seinem Weg begegnet Ritter sogenannten Helferlein, mystische Uhrwerkspielzeuge, die unserer Gruppe im Kampf behilflich sind. Sie wurden vor langer Zeit von Mr. Zeppetto erschaffen, welcher auf einer kleinen Insel westlich des Startkontinents lebt. Helferlein können überall auf der Welt gefunden werden, oft findet man sie in Schatztruhen oder man erhält sie als Belohnung nach einem Bosskampf. Jedes Helferlein hat einen einzigartigen Angriff oder eine einzigartige Fähigkeit.
Der Einsatz eines Helferleins kostet Ritter Psycho Punkte (PP), sobald diese verbraucht sind, können keine weiteren Helferlein verwendet werden.
Helferlein können nach ihren Fähigkeiten eingeteilt werden:
Angreifer – Richten im Kampf direkt Schaden an einem Gegner an. Unterstützer – Stärken Ritter oder Baby oder schwächen Gegner auf verschiedene Art und Weisen. Heiler – Stellen verlorene TP (Trefferpunkte) wieder her. Verschiedene – Sind entweder auch außerhalb des Kampfes nützlich (Globus beispielsweise erlaubt das Betrachten der Weltkarte, wenn man im Freien ist, hat aber trotzdem einen Angriff im Kampf) oder passen in keine andere Kategorie
Jedes Helferlein wird mit einem von drei Symbolen assoziiert. Dabei ist entscheidend, wie es im Kampf aktiviert wird:
Permanent (box) – Bleiben an der Seite des Ritters, bis der Kampf zu Ende ist, oder bis sie oft genug angegriffen wurden. Mehrfachverwendung (↵) – Können mehrfach in einem Kampf verwendet werden, müssen allerdings jedes mal neu beschworen werden. Einzelverwendung (*) – Können nur einmal pro Kampf eingesetzt werden.
Guardians’s Crusade wurde von Tamsoft entwickelt und ursprünglich am 23. September 1998 unter dem Namen Knight and Baby veröffentlicht. Das Spiel wurde kurz danach auch außerhalb von Japan von Activision veröffentlicht. Der Originalname Guardian Legends wurde zu Guardian’s Crusade abgeändert, wegen des ähnlich benannten Spiels The Guardian Legend von Brøderbund.
Dem Spielproduzenten und Koproduzenten zufolge, wurden nur sehr wenige Änderungen zwischen der japanischen und der nordamerikanischen Version vorgenommen. Die bestehenden Unterschiede finden sich hauptsächlich im Introvideo und dem Titelbildschirm. Einer der prominenteren Änderungen war die Entfernung des Helferleins „Rust Bucket“. Dessen Fähigkeit „Russisches Roulette“ zielt mit einer Waffe auf einen zufälligen Charakter im Kampf und feuert ab. Die Schöpfer des Spiels sind besonders stolz auf die Transition des Spiels in die Englische Sprache, da sie den Humor und die Essenz der Geschichte beibehalten haben.

Wesseln (Bad Salzdetfurth)

52.08277777777810.03111111111198Koordinaten: 52° 4′ 58″ N, 10° 1′ 52″ O
Wesseln ist ein nördlicher Ortsteil der Stadt Bad Salzdetfurth an der Lamme in Niedersachsen. Durch den Ort führen die Bundesstraße 243 sowie die Landesstraße 490.

Erste urkundliche Erwähnung findet Wesseln im Jahr 1146 als „Westenem“, später auch „Westenheim“. In einer Urkunde von 1215 wurde ein Pfarrer von Wesseln mit Namen „Henricus de Westene“ erwähnt. Bereits im 16. Jahrhundert war Wesseln jedoch keine eigene Pfarrei mehr, sondern gehörte zur Pfarrei des benachbarten Detfurth. Das seit dem Jahr 1535 im Besitz derer von Wrisberg befindliche Rittergut prägte die weitere Entwicklung des Ortes. 1764 fiel es zusammen mit Schloss Wrisbergholzen im Erbwege an die Familie der Freiherren, ab 1817 Grafen von Schlitz genannt von Görtz auf Rittmarshausen.
Die Reformation wurde in Wesseln nicht eingeführt, anfangs war es sogar Nichtkatholiken nicht gestattet, in Wesseln zu wohnen. Ursprünglich befand sich in Wesseln eine gotische Kapelle auf dem rechten Lammeufer. Durch das Anwachsen der Bevölkerung im 19. Jahrhundert erwies sie sich jedoch als zu klein, so dass 1853-55 die heutige Kirche St. Johannes Bapt. erbaut wurde. Die gotische Kapelle diente danach als Scheune und als Stall, bis sie 1905 brannte.
Erst der Abbau von Kalisalz in Salzdetfurth ab 1896 und der Bau des Bahnhofs Wesseln an der Lammetalbahn im Jahr 1900 führte zu einem Wandel von der landwirtschaftlichen zur industriellen Orientierung des Dorfes. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatte Wesseln 388 Einwohner.
Die Eingemeindung nach Bad Salzdetfurth erfolgte am 1. März 1974.
Im Jahr 1991 wurde der Bahnhof Wesseln von der Bundesbahn aufgegeben, jedoch 2003 nach Übernahme der Eisenbahnstrecke durch die Eurobahn sowie nach einer Modernisierung wieder in Betrieb genommen.
Im Ortsrat besteht seit den Kommunalwahlen 2011 folgende Sitzverteilung:
Ortsbürgermeister ist Burkhard Helfenbein (CDU).
Wesseln liegt an der Lammetalbahn. Mit der Nordwestbahn sind Hildesheim sowie in der anderen Richtung Bad Salzdetfurth und Bodenburg werktags einmal pro Stunde sowie an Sonn- und Feiertagen alle zwei Stunden zu erreichen. Vom Haltepunkt Wesseln aus verkehren werktags ebenfalls Busse nach Bockenem.
Bad Salzdetfurth | Bodenburg | Breinum | Detfurth | Groß Düngen | Heinde | Hockeln | Klein Düngen | Lechstedt | Listringen | Östrum | Wehrstedt | Wesseln

Nationalmuseum Kamphaeng Phet

Das Nationalmuseum Kamphaeng Phet (Thai พิพิธภัณฑสถานแห่งชาติ กำแพงเพชร) ist ein thailändisches Nationalmuseum in Kamphaeng Phet.

Das Nationalmuseum Kamphaeng Phet liegt innerhalb der Stadtmauern der Altstadt von Kamphaeng Phet inmitten eines lichten Waldes. Dicht nebenbei liegen der Wat Phra Kaeo und der Wat Phra That, die beiden wichtigsten Tempelanlagen der Stadt.
Das Nationalmuseum Kamphaeng Phet wurde offiziell am 19. März 1971 durch den Minister Mr.Sukit Nimanhemindra eröffnet.
Neben sehr interessanten Buddha-Statuen gibt es hier eine bronzene Shiva-Skulptur zu sehen, die aus dem Jahr 1510 datiert. Das Kunstwerk zeigt, wie wichtig auch nach der Übernahme des Buddhismus im seinerzeitigen Siam die Hindukultur gewesen ist. Ihr Kopf und ihre Hände wurden im Jahr 1886 von einem deutschen Händler namens Rastmann abgetrennt. Bevor er sie außer Landes bringen konnte, wurden sie aber konfisziert und wieder mit dem Rumpf zusammengeführt. Stattdessen ließ König Rama V. (Chulalongkorn) eine Replik anfertigen, die er dem deutschen Kronprinzen schenkte und die heute im Museum für Asiatische Kunst in Berlin ausgestellt wird.
Daneben bilden Alltagsgegenstände und Artefakte aus Kamphaeng Phet und der Umgegend sehenswerte Exponate, die dem Besucher nebenbei auch die Lebensart der hier siedelnden Bergvölker nahebringt. Auch eine Nachbildung der Altstadt ist ausgestellt.
16.48609013888999.524288166667Koordinaten: 16° 29′ 10″ N, 99° 31′ 27″ O

Last Week Tonight with John Oliver

Last Week Tonight with John Oliver (häufig verkürzt als Last Week Tonight) ist eine US-amerikanische satirische Late-Night-Talk- und News-Show, die seit dem 27. April 2014 sonntags auf den Pay-TV-Kanälen von HBO in den Vereinigten Staaten und Kanada ausgestrahlt wird. Die halbstündige Show wird von John Oliver moderiert.

Last Week Tonight ist eine satirische Nachrichtensendung, in der aktuelle Ereignisse kommentiert werden. Damit lehnt sie sich inhaltlich an die Daily Show an, bei der John Oliver zuvor tätig war. Anders als in der Daily Show bilden aber auch investigative Elemente einen Schwerpunkt. In einigen Folgen sind Studiogäste eingeladen. Unüblich für ein Comedy-Format sind ausgedehnte Segmente; mit bis zu 22 Minuten Dauer übertreffen diese teils Segmente von einstündigen Sendungen.
Große Teile der Sendung, besonders auch die langen Segmente, werden regelmäßig auf dem eigenen YouTube-Kanal veröffentlicht. Mehrere Videos haben sich in den Vereinigten und anderen Staaten zu viralen Videos entwickelt. In Deutschland hat sich vor allem ein Segment über die Struktur der FIFA, das kurz vor der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 ausgestrahlt wurde, stark in den sozialen Netzwerken verbreitet.
Im Februar 2015 gab HBO bekannt, auch eine dritte und vierte Staffel der Sendung zu finanzieren.
Die Sendung wurde 2015 für einen PGA-Award nominiert und gewann bei den Writers Guild of America Awards den Preis für die beste Comedy- oder Varietésendung.