Bochumer Hütte

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Die Bochumer Hütte (1432 m ü. A.), auch Kelchalm beziehungsweise Kelchalpe genannt, ist eine Alpenvereinshütte des Deutschen Alpenvereines e. V., Sektion Bochum, in den Kitzbüheler Alpen, Tirol, Österreich. Die Hütte ist heute ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und verfügt auch über Schlafmöglichkeiten.

Die Hütte wurde im Jahr 1832 als Unterkunft für die Knappen des Kupferbergbaus errichtet. Nach der Einstellung des Bergbaus 1926 mietete die Alpenvereinssektion Kitzbühel das Haus an und weihte es 1928 als Alpenvereinshütte ein. 1939 wurde die Vereinshütte von der Sektion Magdeburg des Deutschen Alpenvereins erworben. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Sektion Magdeburg enteignet und die Verwaltung der Hütte übernahm die Sektion Kitzbühel. Am 30. März 1964 übernahm die Sektion Bochum die Alpenvereinshütte und die Kelchalm bekam den Namen „Bochumer Hütte“.
Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte der Prähistoriker Matthäus Much Spuren eines bronzezeitlichen Kupferbergbaus im Bereich der Kelchalpe. Bei nachfolgenden Grabungen in den 1930er bis 1950er Jahren wurden weitere Funde sichergestellt, die im Stadtmuseum von Kitzbühel ausgestellt sind.
Von der Bochumer Hütte sind Übergänge zur Hochwildalmhütte (4 Stunden) und weiter zum Wildseeloderhaus (8 Stunden) sowie zur Bürglhütte (4 Stunden) und zur Erich-Sulke-Hütte (5,5 Stunden) möglich.