Sidonie von Krosigk

Sidonie von Krosigk (* 21. Oktober 1989 in München) ist eine deutsche Schauspielerin.

1997 stand sie mit sieben Jahren zum ersten Mal vor der Kamera in Die Rache der Carola Waas. Ein Jahr später folgte ihre erste Hauptrolle in Verschwinde von hier

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. Es folgten weitere Episodenrollen

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. Bekannt wurde sie 2002 in ihrer Rolle als Hexe Bibi Blocksberg in dem gleichnamigen Kinofilm. Für die Darstellung der Bibi Blocksberg gewann Sidonie von Krosigk den Kindermedienpreis als beste Nachwuchsschauspielerin. 2004 war sie Hauptdarstellerin in der Fortsetzung Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen. Danach spielte sie in Fernsehfilmen weitere Hauptrollen wie in dem Film Pik & Amadeus – Freunde wider Willen (2006). Zudem wirkte sie als Synchronsprecherin unter anderem in dem Film Chihiros Reise ins Zauberland als Sprecherin der Hauptrolle mit. Ab dem Sommersemester 2010 studierte sie Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main

Zur Spielzeit 2014/2015 trat Sidonie von Krosigk ihr erstes Festengagement am Theater Ulm an. Eine ihrer ersten Rollen war die der Luise Miller in Schillers Kabale und Liebe.

Dürer-Pirckheimer-Brunnen

Der Dürer-Pirckheimer-Brunnen (gelegentlich auch unrichtig nur als Albrecht-Dürer-Brunnen bezeichnet) ist ein klassizistischer Architekturbrunnen in Nürnberg. Das 1821 nach einem Entwurf von Carl Alexander von Heideloff geschaffene Werk ist zwei wichtigen Geistesgrößen der alten Reichsstadt Nürnberg gewidmet: Dem Maler und Universalgelehrten Albrecht Dürer und dem Humanisten Willibald Pirckheimer.

Gut zehn Jahre nach der romantisch-klassizistischen Umgestaltung des barocken Maxplatzes (vormals Neuerbaw, Neuer Bau) – der langgezogene Straßenplatz wurde mit zwei Baumreihen bepflanzt – wurde 1821 der Brunnen nach Entwurf von Carl Alexander von Heideloff in streng klassizistischen Formen geschaffen. Bemerkenswert ist, dass der Brunnen eine der wenigen bekannten klassizistischen Arbeiten Heideloffs war, der ansonsten dem romantisierenden Stil der Neugotik verhaftet war.

Er wurde anstelle eines der verschollenen Nebenbrunnen des Tritonbrunnens als Akzent am östlichen Platzende und als sichtbare Marke zur Maxbrücke gesetzt. Die Platzmitte wurde seit 1687 von dem barocken Tritonbrunnen beherrscht. Ein ursprünglich am Westende des Platzes im Sinne der Längssymmetrie vorgesehenes Pendant zum Dürer-Pirckheimer-Brunnen kam nicht mehr zur Aufstellung.

Der Umstand, dass beide hier gewürdigte Personen bekennende Protestanten und humanistisch geprägte Freidenker waren und dass sich die Formsprache des Denkmals sehr an der preußischen Staatsarchitektur Schinkels orientiert, kann als symbolisch für die innere Distanz zum katholisch geprägten Königreich Bayern bewertet werden. Zum Aufstellungszeitpunkt hatte Nürnberg, dessen Bürger sich in dem nachnapoleonischen Bayern mehrheitlich fremd fühlten, erst seit fünfzehn Jahren seine Reichsunmittelbarkeit und Landeshoheit verloren und war einfache Provinzstadt geworden. Der Brunnen sollte bewusst an die einstige Bedeutung der ehemals freien Stadt als europäisches Zentrum des Humanismus erinnern und muss vor diesem Hintergrund als Ausdruck des Selbstbewusstseins der aufgeklärten Bürgerschaft verstanden werden.

Der Brunnen ist aus Sandstein gefertigt und hat die Grundform eines gedrungenen Obelisken. Seitlich daneben – südlich und östlich – sind auf einem Stufensockel aus Sandstein zwei halbrunde Metallbecken. Über den Becken sind am Obelisken zwei metallene Löwenmasken als Wasserspeier angebracht. Der Obelisk trägt zwei von Girlanden gezierte vergoldete Medaillons. Das zum Platzinneren gewandete westliche Medaillon zeigt das Bildnis des Humanisten Willibald Pirckheimer

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; das zur Karlstraße hin gewandte östliche Medaillon zeigt Albrecht Dürer. Die Nord- und Südseite des Obelisken zeigen in Höhe der Medaillons jeweils das in Sandstein gehauene Große Nürnberger Stadtwappen mit dem Jungfrauenadler.

Der Brunnen ist weitestgehend original erhalten und ist – bei natürlicher Patina der Sandsteinbereiche – in gutem Zustand

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. Die Medaillons sind neu vergoldet worden.

Koordinaten:

Phare d’Eckmühl

Der Phare d’Eckmühl ist ein Leuchtturm auf der Pointe de Saint-Pierre in Penmarc’h im französischen Département Finistère. Der am 17. Oktober 1897 eingeweihte Phare d’Eckmühl ist mit 60 m Höhe einer der höchsten Leuchttürme Europas. Der Turm sichert eine der aufgrund vieler Felsen gefährlichsten Küsten Frankreichs. Die Mauern des Turms sind aus Kersanton-Granit errichtet, und die Innenwand des Treppenhauses ist mit Opalglas besetzt. Der Turm ist heute eines der meistbesuchten Bauwerke des Finistère.

Der Phare d’Eckmühl wurde neben zwei älteren Leuchttürmen im Dorf Saint-Pierre erbaut. Als erstes entstand ein optischer Telegraf (sémaphore), der später als Vieille Tour („Alter Turm“) bezeichnet wurde. 1835 ging die Tour de Penmarc’h als direkter Vorgänger des Phare d’Eckmühl in Betrieb. In einem Gesetz vom 3. April 1882 beschloss der französische Staat die Modernisierung seiner Leuchtsignale an der Küste, und insbesondere den Anschluss der wichtigsten Leuchttürme, darunter der Phare de Penmarc’h, an die Elektrizität. Das neue Beleuchtungskonzept sah eine Höhe von 60 Metern vor. Der Leuchtturm war aber nur 40 m hoch, und es stellte sich als technisch unmöglich heraus, ihn so weit zu erhöhen, wie es für die vorgesehene Reichweite des Leuchtfeuers von durchschnittlich 100 km nötig war. Im Jahr 1890 wurde somit entschieden, einen neuen, 54,20 m hohen Leuchtturm zu erbauen. Am 6. Oktober 1892 wurde das Projekt mit Gesamtkosten von 110.000 Francs beschlossen.

Am 9. Dezember 1892 ergaben sich durch einen unverhofften Geldsegen Veränderungen an dem Projekt. Die Marquise Adélaïde-Louise d’Eckmühl de Blocqueville bestimmte in ihrem Testament eine Summe von 300.000 Francs zur Errichtung eines Leuchtturmes. Dieser Leuchtturm sollte den Namen d’Eckmühl erhalten, zu Ehren ihres Vaters, des Maréchal Louis Nicolas Davout, Herzog von Auerstädt, Prinz von Eckmühl. Diesen letzten Titel verdankte er der Schlacht von Eckmühl, die er nahe dem bayerischen Dorf Eggmühl geschlagen hatte. Die Marquise wollte, dass dieser Name voll trauriger Erinnerung sein Ansehen durch die dank des Leuchtturms geretteten Leben wiederherstellen sollte:

„Les larmes versées par la fatalité des guerres, que je redoute et déteste plus que jamais, seront ainsi rachetées par les vies sauvées de la tempête.“

Sie wünschte zudem, dass dieser Leuchtturm an der bretonischen Küste und an einem Ort, an dem er sicher die Zeiten überstehen würde, errichtet werde. Nach einer Untersuchung beschloss eine Kommission den Standort an der Pointe de Penmarc’h. Um den Wünschen der Stifterin gerecht zu werden, wurde der Pariser Architekt Paul Marbeau hinzugezogen

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, um die Dekoration des Turms zu gestalten – eine Premiere in der modernen Geschichte der Leuchttürme.

Dem Leuchtturm stand ein Budget von 600.000 Francs zur Verfügung. Er sollte 122 m östlich des alten Leuchtturms errichtet werden. Die Bauarbeiten begannen im September 1893 und wurden durch das Unternehmen Vabre durchgeführt. Das ehemalige Haus des Leuchtfeuerwärters sowie ein Bildstock wurden im Laufe der Bauarbeiten abgerissen.

Der Sand kam aus Toul ar Stêr, die Bausteine aus Poulgallec, den Kalk, dessen Qualität streng überwacht wurde, bezog man aus Kalköfen in Marans; er wurde erst per Schiff bis Loctudy und von dort mit Karren bis nach Saint-Pierre transportiert. Der Portlandzement wurde aus Boulogne-sur-Mer bezogen. Der Kersanton-Granit schließlich kam aus Brest, wurde dort zunächst in Blöcke geschlagen und dann mit Lastkähnen (frz. gabare) übers Meer bis zum Hafen von Kérity gebracht. Der aus finanziellen Gründen bevorzugte Seetransport war schwierig und zog viele Verzögerungen und Kostensteigerungen nach sich, er hat die Gesamtbauzeit verlängert. Doch auch der Mangel an Arbeitskräften, insbesondere an Maurern und Fliesenlegern trug zu der Verzögerung bei.

Die Mörtelschicht der Fundamente wurde mit Teer überzogen, um das Eindringen der Feuchtigkeit ins Mauerwerk zu verhindern. Den Turm errichtete man mit Hilfe von Baugerüsten. Die Granitblöcke wurden mithilfe eines Dampfmotors nach oben befördert. Die Innenwand wurde von einem mit einer Kette gezogenen Gerüst aus mit Opalglas verkleidet.

Die Bauarbeiten wurden von einem schweren Unfall überschattet, als eine Kette an einem Gerüst brach und sieben Arbeiter sich bei einem zehn Meter tiefen Sturz verletzten. Einer von ihnen erblindete durch die Säure, mit der er gerade hantiert hatte.

Die Einweihung des Leuchtturms, die ursprünglich für den September 1895 vorgesehen war, musste aufgrund verschiedener Verzögerungen während des Baus verschoben werden und fand schließlich von zahlreichen Feierlichkeiten begleitet am 7. Oktober 1897, dem fünften Todestag der Stifterin, statt.

Das hundertjährige Bestehen des Leuchtturms im Jahre 1997 wurde mit dreitägigen Feierlichkeiten begangen.

Heute wird der Leuchtturm vollautomatisch betrieben, die letzten beiden Leuchtturmwärter haben ihren Dienst am 19. Oktober 2007 quittiert, zwei Tage nach dem 110-jährigen Bestehen des Turms. Der Turm ist der Öffentlichkeit zugänglich und ist mit beinahe 58.000 Besuchern (2006) die am meisten besuchte Touristenattraktion des Pays Bigouden und die fünfthäufigst besuchte Attraktion in der ganzen Finistère. 2013 wurde der Rekord für die ‚Ersteigung‘ von 47 Sekunden und 2 hunderdstel von Quentin Thomas aufgestellt. Der Wettkampf findet in der Regel Mitte August statt.

Der Turm steht in einem rechteckigen Hof von etwa 80 m mal 60 m, der von einer Mauer umgeben ist. Die Mauer an der Nordseite, die nicht direkt dem Meer ausgesetzt ist, wurde erst 1924 nach einer Sturmflut errichtet. Im Hof sind auch die Unterkünfte der Wärter und der Maschinenraum untergebracht. Der Boden des Hofs ist mit zwei großen, zueinander symmetrischen Steinbildern von Ankern und fünfzackigen Sternen dekoriert. Das Geländer ist aus polierter Bronze.

Der Leuchtturm ist von unten nach oben wie folgt aufgebaut:

Seine Mauern sind vollständig aus Kersanton-Granit gebaut, und seine Fenster aus geölter französischer Eiche. Um bis hinauf zur Laterne zu gelangen, muss man insgesamt 307 Treppenstufen ersteigen.

Panorama

Dachkuppel

Treppenaufgang im Inneren

Blick vom Meer

Dieter Dengler

Dieter Dengler (* 22. Mai 1938 in Wildberg (Schwarzwald); † 7. Februar 2001 in Mill Valley (USA)) war ein US-amerikanischer Kampfpilot deutscher Abstammung. Dengler erlangte Berühmtheit durch seine Flucht aus einem laotischen Kriegsgefangenenlager im Jahr 1966 während des Vietnamkriegs, worüber er das Buch „Escape from Laos“ (Flucht aus Laos) verfasste. Diese Flucht bildete auch die Grundlage für Werner Herzogs Dokumentarfilm Flucht aus Laos (englisch: Little Dieter Needs to Fly) von 1997 sowie dessen Spielfilm Rescue Dawn von 2006. In der Verfilmung wird Dengler vom Schauspieler Christian Bale verkörpert.

Dieter Dengler erlebte 1945 in seinem Heimatort alliierte Fliegerangriffe, die in ihm den Wunsch auslösten, selbst Pilot zu werden. Sein Vater war im Zweiten Weltkrieg 1943/44 an der Ostfront gefallen und sein Großvater Hermann Schnürle war ein politischer Gegner des NS-Regimes, dessen Standfestigkeit ihm während seiner Gefangenschaft in Laos als Vorbild diente. Dengler emigrierte 1957 in die USA und trat in die US-Luftwaffe ein. Auf der Lackland Air Force Base in San Antonio, Texas erhielt er seine Grundausbildung. Er wurde als Mechaniker eingesetzt und obwohl er den Zugangstest für eine Pilotenausbildung bestand, wurde er abgelehnt, da nur Absolventen mit Collegeabschluss zugelassen wurden. Nach seiner Entlassung arbeitete Dengler bei seinem Bruder in einer Bäckerei in der Nähe von San Francisco und schrieb sich am City College of San Francisco und später am College of San Mateo mit Schwerpunkt Luftfahrt ein. Nach Abschluss des zweijährigen College bewarb er sich für das US Navy aviation cadet program und wurde aufgenommen. Nach dem Abschluss der Flugausbildung ging Dengler an der Naval Air Station Corpus Christi in Texas ins Training als Jagdpilot in einer Douglas-AD Skyraider. Er gehörte zur Angriffsstaffel 145 (VA-145) und war auf der Naval Air Station (NAS) Alameda in Kalifornien stationiert. 1965 gehörte die Staffel zum Geschwader CVW-14 des Flugzeugträgers USS Ranger (CV-61) und befand sich im Dezember 1965 vor der Küste von Vietnam. Am 1. Februar 1966 erfolgte von der Yankee Station aus ein Einsatz über Nordvietnam gegen einen feindlichen Nachschubkonvoi. Aufgrund schlechter Wetterverhältnisse wurde aber stattdessen das sekundäre Ziel

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, eine geheime Aufklärungsmission am Ho-Chi-Minh-Pfad westlich des Mụ Giạ Pass im Truong Son-Gebirge gewählt. Er wurde auf laotischem Gebiet abgeschossen und geriet in Kriegsgefangenschaft der Pathet Lao. Am 14. Februar 1966 kam er ins Gefangenenlager nahe Par Kung. Er weigerte sich dort, ein Dokument gegen die US-amerikanische Präsenz in Südostasien zu unterzeichnen, und wurde gefoltert. Seine Mitgefangenen waren die Thailänder Phisit Intharathat, Prasit Promsuwan

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, Prasit Thanee, der Chinese Y. C. Um und die US-Amerikaner Duane W. Martin und Eugene DeBruin. Bis auf Dengler und Martin wurden die anderen Gefangenen von der vom US-Geheimdienst CIA finanzierten Air America rekrutiert. Später wurden sie ins Gefangenenlager Hoi Het gebracht.

Am 30. Juni 1966 gelang ihm und seinen sechs Mitgefangenen der Ausbruch. Dabei konnten sie die Wachen überrumpeln und erschossen diese mit erbeuteten Waffen. Nach einer 23-tägigen Flucht durch den Dschungel wurde er am 21. Juli 1966 durch einen Hubschrauber gerettet. Von seinen Mitgefangenen hat nur Pisidhi Indradat überlebt, der kurze Zeit später wieder gefangengenommen wurde.

Dengler wurde mehrfach mit militärischen Ehren ausgezeichnet und war später in der zivilen Luftfahrt bei TWA beschäftigt. Er war dreimal verheiratet und hat zwei Söhne.

Nach einigen Jahren, in denen er an der unheilbaren Nervenkrankheit ALS litt, fuhr er mit seinem Rollstuhl am 7. Februar 2001, 35 Jahre und sechs Tage nach seinem Abschuss über Laos, in die örtliche Feuerwehrzufahrt unterhalb des Mountain Home Inn, das er bewirtschaftete, und erschoss sich dort. Er ist auf dem Nationalfriedhof Arlington bestattet.

Dia (Insel)

Dia (griechisch Δία auch Ντία (f. sg.)) ist eine unbewohnte griechische Insel nördlich Kretas. Sie gehört zum Gemeindebezirk Gouves der Gemeinde Chersonisos.

Die Insel Dia liegt im Kretischen Meer (Κρητικό Πέλαγος), nördlich des Golfs von Iraklio (Κόλπος του Ηρακλείου), etwa 12 km von Iraklio, der größten Stadt Kretas entfernt. Die durchschnittliche Länge in Ost-West-Richtung beträgt etwa 5 km und in Nord-Süd-Richtung etwa 3 km. Mit einer Fläche von etwa 11,9 km² ist Dia nach Gavdos die zweitgrößte der etwa 90 um Kreta gelegenen Inseln und kleinsten Inselchen. Die höchste Erhebung Mavromouri (Μαυρομούρι) der mäßig bergigen Insel erreicht eine Höhe von 268 m. An der Nord- und Ostküste gibt es Steilküsten. Die Linie der Südküste ist von vier Buchten durchsetzt: Agios Georgios im Westen, dann Kapari, Panagia und schließlich Agrilia im Osten. Die kleine Felseninsel Glaronisi (auch Petalida) liegt etwa 1,5 km westlich und Paximadi 3,1 km östlich der Hauptinsel.

Aufgrund noch nicht erfolgter archäologischer Erforschungen können keine Aussagen über die erste Besiedlung gemacht werden. Jedoch spielte Dia seit Alters her als Orientierungspunkt eine wichtige Rolle für die Navigation im Kretischen Meer, besonders von der minoischen Zeit bis zum Mittelalter. Den frühen Seefahrern boten die vier Buchten an der Südseite gute Ankermöglichkeiten und Schutz vor den vorherrschenden Winden aus nördlichen Richtungen. In der antiken Literatur wird die Insel mehrfach erwähnt.

In der Agios Georgios-Bucht im Südwesten entdeckte Mitte der 1970er Jahre der französische Meeresforscher Jacques-Yves Cousteau einen minoischen Hafen mit Siedlung.

Einen Kriegshafen und ein Wrack aus byzantinischer Zeit konnten unter der Leitung der Unterwasserarchäologin Elpida Hadjidaki-Marder nachgewiesen werden. Vermutlich diente der Hafen dem byzantinischen Kaiser Nikephoros II. Phokas 960 n. Chr. als Basis der Rückeroberung Candias von den Sarazenen, die Kreta ab 826 erobert hatten.

Während der venezianischen Zeit war die Insel unter dem Namen Standia bekannt, die geschützten Buchten im Osten wurden bis ins 19. Jahrhundert als Handelshafen, anstelle des zu kleinen und flachen Hafens von Candia (heute Iraklio), für große Handelsschiffe benutzt. Um die Eroberung der Stadt Iraklio durch das Osmanische Reich im 17. Jahrhundert abzuwenden, diente sie der Republik Venedig unter der Führung von Francesco Morosini und ihren Verbündeten als Stützpunkt.

Die Insel steht seit 1938 unter Verwaltung der griechischen Forstbehörde. Sie hat im Westteil der Insel ein ständig bewirtschaftetes Verwaltungsgebäude errichtet sowie mehrere Bungalows. Eine Piste führt von der im Westen gelegenen Bucht Agios Georgios in den Norden der Insel und endet an der Bucht Agrilia im Osten.

Heute werden von Iraklio in der Hauptsaison Badeausflüge in die Agios Georgios-Bucht, wo sich auch eine Taverne befindet, sowie Tauchausflüge in die Agrilia-Bucht angeboten.

Die Insel besteht aus Kalkgestein der Tripolitza-Serie. Das Bild der Vegetation der Insel ist durch die Nähe der Großstadt Iraklio, die jahrhundertelange intensive Nutzung der Insel und das Aussetzen von Wildkaninchen als Jagdwild und von Wildziegen aus Naturschutzgründen geprägt. Das Landschaftsbild der Insel wird von durch die Kleininsel-Lage und Kaninchenbeweidung in der Artenzusammensetzung bestimmter, artenarmer Phrygana geprägt, deren dominante Art die Dornige Bibernelle (Sarcopoterium spinosum) ist. In den westlichen Inselteilen kommen locker stehende, niedrige Mastixsträucher (Pistacia lentiscus) dazu und bilden ein etwas weiter fortgeschrittenes Sukzessionsstadium. Vielfältiger sind die kleinen, in die Buchten der Südküste mündenden Schluchten, auf deren Talgrund eine artenreichere Phrygana mit Thymbra-Bergminze (Satureja thymbra) und Griechischem Dost siedelt. Die umgebenden Steilhänge und Felswände tragen eine endemitenreiche Felsvegetation. Einige durch Feldsteinmauern begrenzte Ackerparzellen werden noch bewirtschaftet.

Bislang wurden 166 Farn- und Samenpflanzen-Arten auf Dia und den benachbarten Kleininseln gefunden. Nach aktuellem Kenntnisstand gibt es auf der Insel eine endemische Art, den mit dem Herbst-Blaustern verwandten, aber viel größeren und polyploiden Prospero talosii. Carlina diae ist von Dia beschrieben worden, wurde später aber auch auf den Dionysaden und dem kretischen Festland gefunden. Als auf den Ägäischen Inseln weiter verbreitete, auf dem kretischen Festland aber fehlende Kleininsel-Spezialisten kommen Atriplex recurva, Lavatera arborea (nur auf Glaronisi) mcm taschen sale, Muscari dionysicum und Trigonella rechingeri auf Dia vor. Eine größere Anzahl kretischer Endemiten hat die Insel erreicht, unter denen die Felsbewohner Asperula tournefortii, Petromarula pinnata, Staehelina petiolata und Verbascum arcturus sowie die einjährige, auch auf dem Festland seltene Phrygana-Bewohnerin Campanula creutzburgii beachtenswert sind. Weitere bemerkenswerte Arten sind das auf Kreta und umliegenden Inseln seltene Bellium minutum, die nach Öffnung des Suez-Kanals vom Roten Meer ins Mittelmeer eingewanderte und vor den Küsten der Insel gefundene Meerwasserpflanze Halophila stipulacea und die auf Dia ihren regionalen Vorkommensschwerpunkt besitzende Ononis mitissima.

Um das Überleben der auf dem kretischen Festland stark bedrohten Kretischen Wildziegen zu sichern, wurden 1958 Tiere auf der Insel ausgesetzt. Die Tiere verursachten massive Schäden an der Inselflora, vor allem an Carlina diae, weshalb schon früh gefordert wurde, die Ziegen wieder von der Insel zu entfernen. Von der Forstverwaltung wurde ein Zaun quer über die Insel gezogen, der die Tiere vom westlichen Inseldrittel aussperrt und nur durch ein Tor an der Inselpiste passierbar ist. Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass sich unter diesen Tieren Einkreuzungen mit Hausziegen befinden. Deshalb hat die Forstbehörde beschlossen, alle Ziegen von der Insel zu nehmen. Trotz der ungelösten Schutzzielkonflikte wird beabsichtigt, nach einer Regenerationsphase für die Vegetation wieder reinrassige Kretische Wildziegen anzusiedeln.

Bereits Sieber, der die Insel Dia vom 7. bis zum 9. Januar 1817 besuchte, berichtet von den Wildkaninchen der Insel, die diese in großer Zahl bevölkern. Es kann angenommen werden, dass die Tiere im 18. Jahrhundert oder früher als Jagdwild auf Dia ausgesetzt wurden. Die Kaninchen der Insel Dia wurde im Jahre 1905 als eigene, endemische Unterart (Oryctolagus cuniculus cnossius) beschrieben. Der taxonomische Status dieser Unterart wird allerdings angezweifelt.

Daneben existiert auf Dia eine Population der Kretischen-Mauereidechse (Podarcis cretensis). Die Art ist auf der nationalen Roten Liste als gefährdet (VU – Vulnerable) und auf der Internationalen als stark gefährdet (EN – Endangered) eingestuft.

Die Griechische Vogelschutzorganisation (Ελληνική Ορνιθολογική Εταιρεία), Partner von BirdLife International, zählt Dia zu den zehn wichtigsten Vogelschutzgebieten Griechenlands, da Eleonorenfalken die Insel jährlich als Brutgebiet aufsuchen. Die vom Aussterben (CR – Critically Endangered) bedrohte Mittelmeer-Mönchsrobbe hat ihren Lebensraum in den Gewässern um die Insel.

Dia wurde ins Natura-2000-Netz der Europäischen Union als GR 4310003 Dia Island (Νήσος Δία) integriert und Teile davon zugleich als IBA („Important Bird Area“)-Gebiet GR 189 Dia Island (Νήσος Δία) eingestuft.

Crete / Κρήτη, Eastern Part 2, Touring Map, 1:100.000 (Karte). Harms ic Verlag, 1997, ISBN 3-927468-17-7.

Natriumaurothiomalat

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Goldpräparat

fest

300 °C

gut wasserlöslich

Achtung

440 mg·kg−1 (LD50, Ratte, i.v.)

Natriumaurothiomalat (auch bekannt als Goldnatriumthiomalat) ist eine organometallische Verbindung, die zur Behandlung von chronischer Polyarthritis verwendet wird.

Aufgrund des hohen Preises und der zum Teil erheblichen Nebenwirkungen – etwa 50 % der Behandlungen werden aufgrund der Nebenwirkungen abgebrochen – wird es aber zunehmend von anderen Medikamenten verdrängt.

Mögliche Nebenwirkungen sind unter anderem Allergische Reaktionen, Übelkeit, Durchfall

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, Juckreiz und Ausschläge mcm taschen sale.

Die Synthese der Verbindung erfolgt durch Umsetzung von Gold(I)-iodid mit Mercaptobernsteinsäure in Gegenwart von Natronlauge.

Natriumaurothiomalat ist eine hellgelbe, kristalline Verbindung. In fester Phase konnte resultierend aus Einkristalluntersuchungen eine polymere Struktur aus koordinierten Au-S-Einheiten nachgewiesen werden, die sich in einer komplexen Doppelhelixstruktur mit einer Ganghöhe aus vier Au-S-Einheiten anordnet. Es wird ein tetragonales Kristallgitter gebildet. Die berechnete Dichte beträgt 3,402 g·cm−3. In wäßriger Lösung zerfällt die Struktur in oligomere Teilstrukturen mit 6 bis 14 Au-S-Einheiten

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Natriumaurothiomalat ist in Deutschland und der Schweiz unter dem Namen Tauredon im Handel erhältlich.

Karl Dobnigg

Karl Dobnigg (* 13. Mai 1949 in Seiz) ist ein österreichischer Politiker (SPÖ) und Betriebsrat. Dobnigg war von 1999 bis 2008 Abgeordneter zum österreichischen Nationalrat und ist seit 2005 Bürgermeister von Kammern im Liesingtal

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.

Karl Dobnigg besuchte von 1955 bis 1959 die Volksschule in Seiz und im Anschluss bis 1963 die Hauptschule in Mautern. Er erlernte danach den Beruf des Maschinenschlossers und beendete 1967 die Berufsschule. Danach leistete er zwischen 1968 und 1969 seinen Präsenzdienst ab. Er arbeitete ab 1967 als Schlosser im Hüttenwerk Donawitz und wurde 1969 Lehrlingsausbildner bzw. Lehrmeister im Hüttenwerk Donawitz (bis 1988). 1971 bis 1974 absolvierte er die Werkmeisterschule für Berufstätige. Zwischen 1988 und 2000 war Dobnigg freigestellter Angestelltenbetriebsrat, seit dem Jahr 2000 ist er freigestellter Betriebsratsvorsitzender der Angestellten der voestalpine in Donawitz.

Karl Dobnigg war zwischen 1975 und 1980 Gemeinderat von Kammern im Liesingtal und danach bis 2000 Gemeindekassier. Er übte zwischen 2000 und 2005 das Amt des Vizebürgermeisters von Kammern aus und ist seit 2005 Bürgermeister der Gemeinde. Seit 1976 ist er zudem Ortsparteivorsitzender der SPÖ Kammern mcm taschen sale.

Nach den Nationalratswahlen 1999 zog Dobnigg am 29. Oktober 1999 in den Nationalrat ein. Er vertrat die SPÖ bis zum 27. Oktober 2008 im Nationalrat.

Karl Dobnigg ist verheiratet und hat einen Sohn und eine Tochter.

Françoise Abanda

Françoise Abanda (* 5

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. Februar 1997 in Montreal) ist eine kanadische Tennisspielerin.

Auf dem ITF Women’s Circuit gewann sie bislang je einen Titel im Einzel und im Doppel. Bei ihrem ersten Auftritt auf der WTA Tour scheiterte sie beim Rogers Cup 2012 in Montreal mit einer Wildcard erst in der Qualifikationsrunde. Sowohl 2012 als auch 2013 trat sie beim Turnier in Québec in der Qualifikation an, scheiterte aber beide Male bereits in der ersten Runde. Bei den US Open 2014 qualifizierte sie sich erstmals für das Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers.

2015 debütierte sie für die kanadische Fed-Cup-Mannschaft.

Eugenie Bouchard: 40   | Françoise Abanda: 228  MCM Handtaschen Klassische

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;“>▬  | Carol Zhao: 3721  | Aleksandra Wozniak: 3833  | Sharon Fichman: 3864  | Heidi El Tabakh: 4354  | Gabriela Dabrowski: 5685  | Bianca Andreescu: 6267  | Petra Januskova: 6283  | Erin Routliffe: 6362